Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Bomben-Verdachtspunkte liegen auf Üstra-Gelände

Große Evakuierung im Norden Hannovers? Bomben-Verdachtspunkte liegen auf Üstra-Gelände

Im Norden Hannovers droht möglicherweise eine große Bombenentschärfung. Bestätigt sich der Verdacht könnten mehrere zehntausend Menschen betroffen sein. Zwei der möglichen Bombenfundstellen liegen nach HAZ-Informationen auf dem Gelände des Busdepots der Üstra an der Vahrenwalder Straße.

Voriger Artikel
5 Millionen Euro Überschuss in Stadtkasse
Nächster Artikel
Sternberg fordert mehr Ökumene

Müssen 31.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen?

Quelle: dpa (Archiv)

Hannover. Die genauere Überprüfung mehrerer Blindgängerverdachtspunkte im Norden Hannovers könnte mehrere zehntausend Menschen betreffen. Zwei der möglichen Bombenfundstellen liegen nach HAZ-Informationen auf dem Gelände des Busdepots der Üstra an der Vahrenwalder Straße. Sie wurden bei Sondierungsarbeiten für den Bau von Wohnungen auf dem Areal entdeckt. Sollte sich der Verdacht dort erhärten, müsste die Feuerwehr wegen der dichten Besiedelung des Gebietes wie in vergleichbaren Fällen einen Evakuierungsradius von einem Kilometer rund um die beiden Verdachtspunkte ziehen.

Damit wären große Teile der List und Vahrenwald betroffen - darunter auch die Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen und das Männerwohnheim in der Büttnerstraße. Einer von mehreren möglichen Terminen für die Entschärfung der Blindgänger ist nach Angaben der Feuerwehr der 7. Mai. Nähere Informationen will die Stadt erst am Ende der kommenden Woche bekannt geben.

Falls am ersten Sonntag im Mai tatsächlich zehntausende Menschen in den betroffenen Stadtteilen ihre Wohnungen verlassen müssen, überlegt man im Rathaus schon jetzt, wie damit umzugehen ist. Die Bürger sollen nicht nur versorgt, sondern auch ein wenig unterhalten werden. Schließlich bedeutet eine Bombenräumung für die Evakuierten vor allem eines: Warterei. Nach Informationen der HAZ denkt die Stadt über Angebote für Familien nach, insbesondere für Kinder. Auch will man die Evakuierten über die einzelnen Schritte der Bombenräumung genau informieren, etwa über aufgestellte Bildschirme in provisorischen Unterkünften.

Immer wieder müssen in Hannover Fliegerbomben entschärft werden. Ein Überblick über die Bombenräumungen der vergangenen Jahre:

Zur Bildergalerie

Die bislang größte Bombenräumung in der Geschichte der Stadt Hannover fand im Mai 2015 statt. Damals mussten rund 31.000 Bewohner der Südstadt ihre Wohnungen verlassen, weil bei Bauarbeiten auf dem Gelände der Grundschule Birkenstraße ein Fünf-Zentner-Sprengsatz entdeckt worden war. 850 Helfer waren im Einsatz. Die Evakuierung begann um 20 Uhr. Die Bombe war gegen 2.30 Uhr entschärft, so dass erst dann alle Betroffenen in ihre Wohnungen zurückkehren konnten.

Von Bernd Haase und Andreas Schinkel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr Aus der Stadt
Es war einmal in Hannover. Aber wo?

Auf in eine neue Runde: Sie kennen sich in Hannover aus? Zeigen Sie es! Schauen Sie sich die historischen Stadtansichten an, und erraten Sie, wo die Aufnahmen gemacht wurden. Direkt hinter dem historischen Foto sehen Sie die Auflösung – in Form eines aktuellen Vergleichsbildes.

Anfang Juli heiratete Ernst August Erbprinz von Hannover Ekaterina Malysheva. Auf unserer Themenseite finden Sie Bilder, Videos und Berichte zur Promi-Hochzeit des Jahres in Hannover.

Lego-Ausstellung in Hildesheim wird eröffnet

Ägyptische Pyramiden, römische Soldaten im Kampf gegen die Germanen und Weltenbummler in Südamerika: Das alles gibt es ab Sonntag im Lego-Format im Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim zu sehen.