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Bombenalarm: Der Liveticker zum Nachlesen

Falscher Alarm in Langenhagen Bombenalarm: Der Liveticker zum Nachlesen

Ein aus Istanbul kommender Airbus A 320 wurde am Dienstag am Flughafen in Langenhagen von der Polizei und Sicherheitskräften durchsucht. Wie die Bundespolizei bestätigte, hatte es zuvor eine Bombendrohung gegeben. Bei der Durchsuchung wurde indes keine Bombe gefunden. Alle Passagiere sind wohlauf.

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Am Flughafen Langenhagen wird ein Airbus von Sicherheitskräften untersucht.

Quelle: Bismark

+++ 19.25 Uhr:   Jetzt ist es offiziell:  die Durchsuchung des Flugzeugs ist beendet, es wurde keine Bombe gefunden.  Alle Passagiere verlassen nach und nach den abgesperrten Gepäckbereich. Damit endet an dieser Stelle auch der HAZ-Liveticker. Natürlich halten wir Sie dennoch über die weitere Entwicklung des dramatischen Tages in Langenhagen auf dem Laufenden.

+++ 19.11 Uhr:   Aufatmen im Terminal: Die erste Ansage des Abends verkündet, dass das Gepäck jetzt herausgegeben wird. Offensichtlich wurde auch dort nichts gefunden.

+++ 19.03 Uhr:   Etwas verärgert sind auch auch die Angehörigen, die lange im Unklaren über die Lage geblieben sind. Ein Flughafensprecher bezieht Stellung zu den Vorwürfen: demnach steige das Angehörigen-Betreuungsteam des Flughafens erst bei ernsteren Situationen ein, wie etwa bei einem Absturz. Die heutige Lage sei dazu noch zu unklar und am Ende harmlos gewesen, sagte er sinngemäß. 

+++ 19.02 Uhr:  Gülten Kara ist eine der Passagiere, die in der Maschine ausharren mussten. Sie ist, wie viele andere, einigermaßen verärgert über die Informationspolitik vonseiten des Flughafenpersonals und der Verantwortlichen in dem Airbus. Demnach habe der Pilot der Maschine zunächst per Durchsage informiert, dass ein Zettel gefunden wurde, und "etwas nicht in Ordnung" sei. Man solle sich bitte etwas gedulden. Doch dann haben die Passagiere durch die Fenster immer mehr Feuerwehr-, Polizei- und Rettungswagen vorfahren sehen. Ein Insasse habe dann über sein Smartphone im Internet gelesen, dass er und seine Sitznachbarn sich in einer von einer Bombendrohung betroffenen Maschine befänden. Erst dann seien die Insassen nach und nach aus dem Airbus geleitet worden – ohne jedoch über die Hintergründe des Einsatzes aufgeklärt zu werden.

+++ 18.57 Uhr:  Während die Angehörigen im Terminal B warten, geht in den anderen Terminals der Reisebetrieb weiterhin. "Wir checken jetzt ein und starten wohl pünktlich ", sagt Birgit Naeschke aus Godshorn. Sie fliegt noch am Abend nach London, um den Austausch von Unternehmen aus Langenhagen und der Partnerstadt Southwark am Wochenende zu organisieren. 

+++ 18.52 Uhr:  Warten muss auch Ulrich Thon, Regisseur im GOP Hannover: er empfängt 14 Ensemblemitglieder der Artistikgruppe "Mother Africa", die in der betroffenen Maschine saßen. Sie kamen mit Zwischenstopp Istanbul aus Tansania – und sollen am Sonnabend die Premiere eines neuen Stücks im Serengeti-Park Hodenhagen aufführen. "Ein schöner Start", sagt Thon.

+++ 18.49 Uhr:  Der dreijährige Ömer freut sich: Seine Tante Leyla kommt an. Endlich. Allerdings muss sie wie alle anderen noch auf die Durchsuchung ihres Gepäcks warten.

+++ 18.48 Uhr:  Die Passagiere müssen noch auf die Durchsuchung ihrer Koffer warten. Offensichtlich sollen alle Gepäckstücke nach einer vermeintlichen Bombe untersucht werden. Lediglich die Reisenden mit Handgepäck durften das Terminal bereits verlassen.

+++ 18.41 Uhr:  Seit mehr als zwei Stunden wartet Cemre Gültekin aus Hannover auf seine Verlobte. "Wir haben keine Informationen bekommen, nicht vom Flughafen und nicht von der Polizei ", sagte der Hannoveraner. Die Angehörigen hätten sich untereinander informiert, aber alle müssten weiterhin warten. "Es wurde offenbar etwas Verdächtiges in der Toilette gefunden ", sagt sein Begleiter. Dann hätten Polizeibeamte das Flugzeug betreten, die Reisenden wiederum seien mit einem Bus in einen separaten Raum gebracht worden, sagte Gültekin. 

+++ 18.37 Uhr:  Eine offizielle Entwarnung hat es noch nicht gegeben. Während die Passagiere offenbar noch auf ihr Gepäck warten, dauert die Untersuchung der inzwischen leeren Maschine offenbar an. Unklar ist demnach noch immer, ob es sich um eine leere Drohung handelte und sich keine Bombe an Bord befand. 

+++ 18.25 Uhr:  Mehrere Flugzeuge konnten durch den Einsatz auf dem Rollfeld nur verspätet landen.

Verspätet, verspätet, verspätet: der Einsatz auf dem Rollfeld hatte Auswirkungen auf den Flugbetrieb.  

Quelle: Bismark

+++ 18.20 Uhr:  Viele Angehörige der Passagiere sind einigermaßen empört, dass sie vonseiten des Flughafens nicht über den Einsatz auf dem Rollfeld informiert wurden. Stattdessen haben sie nur per Telefon aus dem Airbus erfahren, was überhaupt zu der Verzögerung geführt hat.

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Wegen einer Bombendrohung wurde am Flughafen Langenhagen ein Airbus durchsucht, An - und Abflüge verspäteten sich. Am Ende stellte sich die Bedrohung als falscher Alarm heraus.

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+++ 18.16 Uhr:  Nach Angaben der Angehörigen wurde auf einer der Toiletten der Maschine ein Zettel mit einer Bombendrohung gefunden. Viele gehen davon aus, dass es sich nur um einen dummen Streich handele. Eine offizielle Entwarnung gab es indes nicht.

+++ 18.12 Uhr:  Angehörige, Freunde und Bekannte der Passagiere des Airbus' warten im Terminal B auf die Ankunft. Per Telefon halten einige von ihnen Kontakt. 

Angehörige, Freunde und Bekannte der Passagiere des Airbus' warten im Terminal B auf die Ankunft.

Quelle: Neander

+++ 18.10 Uhr:  Andere Fluggäste in Langenhagen haben von den Geschehnissen gar nichts mitbekommen. 

+++ 18.09 Uhr:  Zu den aktuell im Flughafen festsitzenden Passagieren gehört auch Birgit Naeschke. Die Godshornerin will am Abend nach London fliegen, um dort den Austausch einer Wirtschaftsdelegation aus Langenhagen und der Partnerstadt Southwark vorzubereiten. Nach bisherigem Stand der Erkenntnisse wird sie ihren Plan einhalten können.

+++ 18.07 Uhr:  Die Nordbahn, auf der der Airbus gestoppt wurde, ist inzwischen wieder für den Flugverkehr freigegeben.

+++ 18.04 Uhr:  Die Passagiere der betroffenen Maschine wurden muss Bussen zu einem der Terminals gebracht. Offenbar können sie nun ungehindert ihre Heimreise antreten.

+++ 18.01 Uhr:  Dirk Breuckmann, Direktor des Maritim Airport-Hotels: „Bei uns läuft der Betrieb ganz normal. Wenn ich die Nachricht nicht bei Ihnen im Internet gelesen hätte, hätte ich gar nichts davon mitbekommen.“

+++ 18 Uhr : Gabriela Schmidt, Direktorin des Marché im Airport: „Hier ist alles ruhig und sicher. Der Betrieb läuft bei uns und an den Terminals normal weiter. Dafür hat der Flughafen ja entsprechende Szenarien.“

+++ 17.52 Uhr:  Alle Passagiere wurden aus der Maschine gebracht. Jetzt wird der Airbus von der Nordbahn offenbar zu einem der Flughafenhangars geschleppt. Dadurch würde zumindest der übrige Flugverkehr wieder ungehindert fortgeführt werden können. Ob der Airbus noch weiter nach einer Bombe durchsucht werden muss, ist indes noch unklar.  

+++ 17.50 Uhr:  Offenbar deutet sich eine erste Entspannung der Lage an: die Feuerwehr aus Langenhagen hat den Einsatzort bereits wieder verlassen.

+++ 17.44 Uhr:  Eine Maschine mit Ziel Hamburg und ein Flieger nach Bremen wurden umgeleitet. Auf der anderen Startbahn geht der Flugverkehr aber offenbar ungehindert weiter.

+++ 17.32 Uhr:  Die Passagiere werden aus der betroffenen Maschine begleitet und mit Bussen zum Terminal gebracht. Offenbar soll dann die Maschine von Experten durchsucht werden.

+++ 17.31 Uhr:  Entgegen eines Medienberichts war das Flughafengebäude nicht gesperrt. An- und Abflugterminals waren jederzeit für die Fluggäste ungehindert erreichbar.

+++ 17.20 Uhr:  Unklar ist noch, ob sich die Bombendrohung gegen die Fluggesellschaft, den Flughafen oder gegen die Maschine richtete. Alle An- und Abflüge wurden zeitweise unterbrochen. 

tm/mic/nea/swa/bis

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