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Blindgänger in Linden-Süd erfolgreich entschärft

Bombenräumung Blindgänger in Linden-Süd erfolgreich entschärft

Erneut musste in Hannover ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden: die Bombe war am Mittwochmittag in Linden-Süd entdeckt worden. 8300 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen. Erst gegen 1.30 Uhr in der Nacht konnten die Experten des Kampfmittelräumdienstes Entwarnung geben: die Bombe wurde entschärft.

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Die Gefahr lauert unter der Erde

In Linden ist ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Gegen 01.34 Uhr konnte in der Nacht zu Donnerstag die Entschärfung gemeldet werden. 

Quelle: Katrin Kutter

Auf dem Hanomag-Gelände in Linden-Süd ist eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Sie muss entschärft werden. Mehr als 8000 Bewohner müssen ihre Häuser verlassen.

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Um kurz nach 1.30 Uhr in der Nacht zu Donnerstag kam die erlösende Nachricht: die Bombe ist entschärft, alle Menschen können in ihre Häuser zurückkehren. Doch zuvor hatten rund 8300 Anwohner in Linden-Süd einen langen Abend ausstehen müssen. Am Mittag war auf einer Baustelle am Hanomag-Gelände ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden.

Damit die Bombe entschärfte werden konnte, wurde das umgebende Gebiet geräumt. Die Experten legten am Nachmittag fest, welche Straßenzüge in Linden-Süd von der Räumung betroffen sein würden. Mehr als 8000 Menschen mussten daraufhin ab 20 Uhr ihre Wohnungen und das Sperrgebiet verlassen. Wer nicht bei Freunden oder Verwandten unterkommen konnte, für den stellten die Hilfskräfte die Swiss Life Hall als Sammelunterkunft zur Verfügung. Zahlreiche Anwohner nutzten dieses Angebot.

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Die Evakuierung verlief ohne besondere Vorkommnisse und konnte etwa gegen Mitternacht beendet werden. Dann zeigte sich: die Befürchtungen der Bombenentschärfer bewahrheitet sich. Der beschädigte Aufschlagzünder konnte nicht problemlos herausgedreht, sondern musste aus dem Blindgänger geschnitten werden. Dadurch verzögerte sich die Entschärfung. Erst gegen 1.30 Uhr, rund eine Stunde nachdem die Experten ihre Arbeit an dem gefährlichen Fünf-Zentner-Sprengsatz aufgenommen hatten, wurde dann Entwarnung gegeben: Die Bombe war erfolgreich entschärft werden. Die Bewohner durften daraufhin wieder zurück in ihre Wohnungen.

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