Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Mögliche Weltkriegsbombe legt Flughafen lahm

29. Mai Mögliche Weltkriegsbombe legt Flughafen lahm

Ein möglicher Bombenblindgänger legt den Flughafen in Langenhagen am 29. Mai lahm. Ab 9 Uhr soll der um den Fundort gezogene Sperrbereich evakuiert werden. Das haben Flughafen und Stadt Donnerstagabend mitgeteilt. Wie lange die Untersuchung des Verdachtspunktes dauern wird, steht noch nicht fest, es dürften aber mehrere Stunden sein.

Voriger Artikel
Flughafen darf im Notfall Störche abschießen
Nächster Artikel
Stephen Hawking krank: Vortrag fällt aus

Am 29. Mai wird auf dem Gelände des Flughafen eine Stelle untersucht, bei der der Verdacht auf eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg vorliegt.

Quelle: Hannover Airport

Hannover. Das teilte die Langenhagener Stadtverwaltung in Abstimmung mit dem Flughafen mit. Auf dem Areal des Airports ist ein Verdachtspunkt auf einen möglichen Bombenblindgänger entdeckt worden, begründete Stadtsprecherin Juliane Stahl die Einschränkungen. Dieser sei im Zuge der Vorfelderneuerung bei Sondierungen vor dem Terminal A zu Tage getreten. Ob die magnetischen Störungen im Erdreich tatsächlich von einem Bombenblindgänger oder einem ungefährlichen Metallstück stammen, soll vom Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) untersucht werden.

Der Sperrbezirk um den Fundort wird auf 1000 Meter festgelegt. Um 9 Uhr wird der Bereich evakuiert, kündigt Stahl an. Neben den Passagierterminals sind auch auf und rund um den Flughafen angesiedelte Unternehmen genau wie etwa 30 dort lebende Menschen betroffen. Sie wurden am Donnerstag über den Umstand informiert.

An dem Sonntag sind 152 Starts und Landungen geplant, teilte Flughafensprecher Sönke Jacobsen ferner mit. "Ob die Flüge, die in den Zeitrahmen der Maßnahme fallen, entsprechend zu einem anderen Zeitpunkt durchgeführt oder auf andere Flughäfen umgeleitet werden müssen, wird derzeit durch den Hannover Airport in enger Abstimmung mit den Flugplanern der Airlines erarbeitet", heißt es in der Mitteilung von Jacobsen weiter. Schon jetzt ist allerdings klar, dass mindestens bis zum frühen Nachmittag kein Flugzeug dort starten oder landen kann.

Als Ersatzflughäfen kommen Hamburg, Bremen und Münster/Osnabrück infrage. "Ich erinnere mich nicht, dass der Flughafen Hannover schon mal fast einen Tag wegen eines Bombenfunds gesperrt war", sagte Jacobsen zu der geplanten Sperrungen.

Der genaue Evakuierungsbereich sei in der Vorbereitung, heißt es von der Stadt weiter. 

Fragen rund um den Flugverkehr werden am Service-Telefon des Airports unter (05 11) 97 70 beantwortet. Die Stadt informiert über das kostenlose Bürgertelefon unter (08 00) 7 30 70 00.

Erst im Juli 2015 waren zwei Blindgänger in Langenhagen und im Norden Hannovers entschärft worden. 16.000 Menschen hatten dafür stundenlang ihre Wohnungen und Häuser verlassen müssen.

14.400 Einwohner von Langenhagen und 1600 in Vinnhorst, Vahrenheide und Brink-Hafen müssen ihre Wohnungen und Häuser, damit drei Verdachtspunkte für Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg nachgegangen werden kann. Der Tag in Bildern.

Zur Bildergalerie
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Bombenverdacht

Die Weltkriegsbombe, die möglicherweise auf dem Gelände des Flughafens in Langenhagen liegt, verursacht weniger Behinderungen für Firmen und Anwohner als zunächst angenommen. Die Stadt Langenhagen veröffentlichte am Freitag eine Übersichtskarte mit dem konkreten Radius rund um den Verdachtsfall auf dem Rollfeld vor Terminal A.

mehr
Mehr Aus der Stadt
Es war einmal in Hannover. Aber wo?

Auf in eine neue Runde: Sie kennen sich in Hannover aus? Zeigen Sie es! Schauen Sie sich die historischen Stadtansichten an, und erraten Sie, wo die Aufnahmen gemacht wurden. Direkt hinter dem historischen Foto sehen Sie die Auflösung – in Form eines aktuellen Vergleichsbildes.

Neue Fotoausstellung im Sprengel-Museum

Unter dem Titel "Und plötzlich diese Weite" eröffnet am 10. Dezember im Sprengel Museum eine neue Ausstellung.