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Aus der Stadt Bombenverdacht in Hannovers Norden
Hannover Aus der Stadt Bombenverdacht in Hannovers Norden
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08:43 04.05.2017
Von Tobias Morchner
Quelle: Schaarschmidt/Archiv
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Hannover

Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes überprüfen derzeit mehrere Verdachtspunkte im Norden Hannovers auf mögliche Bombenblindgänger. Um wie viele Punkte es sich handelt, wollte Feuerwehrsprecher Michael Hintz nicht mitteilen.

Fest steht allerdings: Sollte auch nur an einem der Verdachtspunkte tatsächlich ein Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg liegen, steht den Betroffenen Stadtteilen eine Bombenräumung ins Haus. "Ein möglicher Termin ist der 7. Mai", sagt Hintz. Weitere Details will die Feuerwehr und die Stadt in einer Pressekonferenz Ende nächster Woche bekannt geben.

Immer wieder müssen in Hannover Fliegerbomben entschärft werden. Ein Überblick über die Bombenräumungen der vergangenen Jahre:

Die Verdachtspunkte waren auch im Zuge von Sondierungsarbeiten auf dem Gelände des Üstra-Busbahnhofs in Vahrenwald aufgetaucht. Noch ist allerdings vollkommen offen, ob eine Bombenentschärfung tatsächlich unmittelbar bevor steht. Gewissheit haben die Bombenräumer immer erst dann, wenn sie sich bis auf etwa einen Meter dem Objekt im Boden genähert haben.

Eine für den 26. März geplante Bombenräumung in unmittelbarer Nähe des Krankenhauses Siloah war eine Woche zuvor abgesagt worden, weil an keiner der damals drei möglichen Blindgängerfundstellen eine Bombe gefunden wurde.

Multimedia-Dossier zu Bomben in Hannover

In unserem Multimedia-Dossier finden Sie Bilder, Videos und Hintergrundberichte zum Thema Blindgänger in Hannover.

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