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„BootBooHook“-Festival startet in neuer Dimension

Länger, vielfältiger, internationaler „BootBooHook“-Festival startet in neuer Dimension

Vier Jahre ist es jetzt alt – und schon richtig erwachsen: Das „BootBooHook“-Festival bietet dieses Jahr so viele Attraktionen wie noch nie. Es ist länger, vielfältiger und internationaler als bisher. Am Freitag geht es los.

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Heiko Heybey, Arne Teichmann und Hans-Michael Krüger (v.li.) vom Veranstalterteam vor der fast fertigen Bühne.

Quelle: Martin Steiner

Linden. Seit Mittwochnachmittag steht die Bühne auf der Wiese neben dem Faust-Gelände. Mit ihren 24 Metern Breite, zwölf Metern Tiefe und zehn Metern Höhe ist sie doppelt so groß wie im vergangenen Jahr – und kann damit sinnbildlich für die Entwicklung stehen, die das „BootBooHook“-Festival genommen hat, das morgen beginnt. Im vierten Jahr seines Bestehens ist das musikalische Treffen jenseits des Mainstreams größer als jemals zuvor: Statt an zwei Tagen wird an drei Tagen gespielt.Neben der Freiluftbühne auf der Wiese gibt es zwei weitere Bühnen in den Faust-Hallen. Insgesamt treten 35 Bands und Einzelkünstler an diesem Wochenende in Linden auf.

„Wir sind von Jahr zu Jahr größer geworden“, sagt Heiko Heybey vom Spandau-Projekt. Er gehört ebenso zum Organisationsteam wie Vertreter des Kulturzentrums Faust und des Hamburger Independent-Plattenlabels Tapete. 4500 Besucher pro Tag werden jetzt erwartet – angefangen hatte es im Jahr 2008 mit insgesamt 1200 Musikfans an zwei Veranstaltungstagen. „Das war ein Test, ob unser Konzept ankommt“, sagt Heybey. Es kam an, Hannover schien genau auf ein solches alternatives Musikfestival von Pop bis Electro gewartet zu haben. Und weil die Sache nun so groß geworden ist, wird darüber nachgedacht, nächstes Jahr möglicherweise auf ein Gelände außerhalb Lindens umzuziehen.

Ticketbestellungen aus Belgien, Frankreich, der Schweiz und Österreich

Dieses Mal kann man stolz Wir sind Helden mit ihrem hannoverschen Keyboarder Jens Eckhoff als Höhepunkt am Freitagabend präsentieren, die Elektropunks von Frittenbude am Sonnabend oder die Schweizer Liedermacherin Sophie Hunger am Sonntagabend. „Für sie lassen wir extra einen Flügel auf die Bühne stellen“, erzählt Heybey. Das gab es bisher auch noch nie.

Am Freitag startet das BootBooHook-Festival. Gesammelte Impressionen aus dem vergangenen Jahr. 2010 spielten insgesamt 32 Bands aus dem In- und Ausland.

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Heybey, Hans-Michael Krüger und Arne Teichmann von Faust haben noch jede Menge zu organisieren. Erst einmal aber freuen sie sich, dass nun die Bühne steht. 80 Tonnen Material hätten dafür bewegt werden müssen, berichtet Thomas Lux von der mit dem Aufbau beauftragten Firma Prolux. Zehn Kilometer Kabel wurden verlegt, 200 Scheinwerfer installiert. „Der technische Aufwand entspricht mittlerweile dem bei den Shows auf der Expo-Plaza“, sagt Lux. Bei der Beleuchtung werde zum Großteil auf energiesparende LED-Technik geachtet, betonen die Veranstalter. „Und bei den Stadtwerken, einem unserer neuen Sponsoren, haben wir eigens Ökostrom gebucht“, sagt Heybey. Die Sparkasse ist von Anfang an dabei gewesen, Sennheiser neu dazugekommen.

Auch das verstärkte Interesse der Sponsoren spreche für das Renommee, das sich das Festival inzwischen erworben habe, meint Heybey. Das „BootBooHook“-Festival, sagen die Organisatoren, habe eben längst einen nationalen, keinen rein regionalen Ruf mehr. Und sogar international ist das Publikum mittlerweile: Es gab Ticketbestellungen aus Belgien, Frankreich, der Schweiz und Österreich – und sogar aus London. „Zwölf Tickets haben wir dahin geschickt“, sagt Heybey. Die britischen Bands Wire, Art Brut und New Young Pony Club zusammen auf einem Festival zu erleben, das lockt offenkundig auch Besucher aus der britischen Metropole an die Ihme.

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