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Spanischer Pavillon ist einsturzgefährdet

Brandursache unklar Spanischer Pavillon ist einsturzgefährdet

Schon der Blick von Weitem lässt nichts Gutes erahnen: Nach dem verheerenden Feuer vom Sonntagabend ist der Spanische Pavillon auf dem Expo-Gelände einsturzgefährdet. Brandexperten der Polizei konnten ihn noch nicht betreten, die Ursache für das Feuer ist weiter unklar.

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Die Außenmauern stehen noch, doch der Spanische Pavillon ist nach dem Brand einsturzgefährdet.

Quelle: dpa

Hannover. Verkohlte Trümmer liegen im Inneren des Spanischen Pavillons, zum Teil bedeckt noch Löschschaum den Boden. Teile der Decke sind eingestürzt, Licht fällt durch das Loch ins Innere. Das Feuer, das Sonntagabend in dem ehemaligen Expo-Pavillon bis tief in die Nacht wütete, hat das Gebäude weitgehend zerstört.

Ein verheerendes Feuer hat den Spanischen Pavillon auf dem Expo-Gelände in Hannover zerstört. Er ist nach dem Brand einsturzgefährdet.

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Nachdem sich Feuerwehrleute und Statiker am Morgen einen Überblick verschafft hatten, ist das Betreten verboten. Der Bau ist einsturzgefährdet. Deshalb können auch die Brandexperten der Polizei nicht in den Pavillon. Die Brandursache ist auf die Schnelle nicht zu untersuchen. Alle zwei Stunden suchen Feuerwehrmänner bei einer Brandnachschau nach Glutnestern.


Für die Feuerwehr hattes es am Sonntag zunächst nach einem Routineeinsatz ausgesehen, Zündeleien hat es in den vergangenen Jahren in den leerstehenden Pavillons auf dem Expo-Gelände immer mal wieder gegeben. Doch vor Ort stellte sich die Situation anders dar:  Das Bauwerk stand in Vollbrand, immer mehr Feuwehrmänner aus den hannoverschen Wachen mussten hinzugezogen werden, auch Freiwillige Feuerwehren wurden zur Unterstützung alarmiert. 160 Feuerwehrmänner kämpften dann gegen die Flammen, 60 Einsatzfahrzeuge waren auf dem Expogelände versammelt. Die Flammen waren selbst von Weitem zu sehen.

Der ehemalige spanische Pavillon auf dem Expo-Gelände ist bei einem Großbrand weitgehend zerstört worden. Die Feuerwehr konnte den Brand trotz eines Großaufgebots an Einsatzkräften und Fahrzeugen nur langsam eindämmen.

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Hart getroffen ist auch das hannoversche Immobilienunternehmen Schramm & Schoen: Es hatte einen Kaufvertrag für das Gebäude unterschrieben und auch schon Pläne für die weitere Nutzung. Nun müssen die Projektentwickler sich wohl mit dem Gedanken anfreunden, dass die Brandruine abgerissen werden muss.

sbü

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