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Braucht Hannover eine Lärm-Polizei?

Forderung der SPD Braucht Hannover eine Lärm-Polizei?

Sie sind laut und geben ordentlich Gas: Fahrer von getunten Autos und Motorrädern lassen ihre Motoren mit Vorliebe an Hannovers publikumsträchtigen Orten aufheulen. Damit soll nach dem Willen der SPD im Bezirksrat Mitte bald Schluss sein. Sie fordert das Eingreifen von Polizei und Staatsanwaltschaft.

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Ein dicker Auspuff macht ordentlich Krach – nicht jedem gefällt das.

Quelle: dpa

Hannover. Immer wieder hallt das Aufröhren von getunten Motoren durch die Unterführungen rechts und links vom Hauptbahnhof. Auch am Steintor, am Raschplatz und im Nikolaiviertel lassen Fahrer auffallend häufig Motoren ihrer Wagen aufheulen - in der Regel sind es Halbstarke, die mit ihren Protzmaschinen angeben wollen. Die SPD im Bezirksrat Mitte fordert jetzt, dass Polizei und Staatsanwaltschaft konsequent gegen die Lärmbelästigung vorgehen sollen.

Das akustische Phänomen trete „insbesondere an Straßen und Plätzen mit höherer Aufenthaltsqualität im Frühling und Sommer“ auf, heißt es etwas bürokratisch im Antrag. Mündlich formuliert Bezirksbürgermeister Michael Sandow es griffiger: „In der Nähe von Sisha-Bars und Clubs, wo Leute draußen sitzen“, sei die Lärmbelästigung „durch teilweise bis zu acht Auspuffrohre pro Fahrzeug“ zuweilen unerträglich. In Köln habe die Polizei Schwerpunktkontrollen gemacht. Weil bei illegalen Umbauten an Fahrzeugen die Betriebserlaubnis erlischt, habe man ein Druckmittel: „Das spricht sich sehr schnell in der Szene rum“, sagt Sandow.

med

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