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Aus der Stadt Bringt bald ein Förderband die Räder in den Keller?
Hannover Aus der Stadt Bringt bald ein Förderband die Räder in den Keller?
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06:43 14.12.2016
Von Andreas Schinkel
Zu steil: Der Fahrradkeller der VHS ist dicht. Quelle: Katrin Kutter
Hannover

Wer eine Passstraße in den Alpen mit 15 Prozent Steigung hinaufradelt, spürt jeden Meter. Die steilste Straße der Welt befindet sich laut Guinness-Buch der Rekorde in Neuseeland und hat eine sagenhafte Steigung von 35 Prozent. Doch das ist alles nichts im Vergleich zur Fahrradkeller-Rampe in der neuen Volkshochschule im Burgweg. Knapp 40 Prozent neigt sie sich in die Tiefe. Kursteilnehmer der VHS hatten sich über das Gefälle beschwert, deshalb ist die Radgarage einstweilen geschlossen.

Die Stadtverwaltung arbeitet an einer technischen Lösung, wie sie jetzt im Bezirksrat Mitte mitteilte. Seitlich der Treppe zum Keller will sie „Fahrradtransportbänder“ anbringen, die die Räder nach unten befördern. Bei den Grünen im Bezirksrat kommt die Idee nicht so gut an. „Das ist völlig irre“, sagt Grünen-Fraktionschef Martin Nebendahl. Hier müsse keine kostspielige technische Aufrüstung her, sondern eine bauliche Lösung gefunden werden. „Warum verlängert man die Rampe nicht und flacht sie ab?“, fragt sich Nebendahl.

Leichter gesagt als getan. Grundsätzlich gibt es keine Norm für Fahrradrampen. Die Gemeinde-Unfallversicherung empfiehlt für Schulen eine maximale Steigung von 25 Prozent für derartige Rampen. Die Stadt Hannover betont, dass für die VHS als Stätte der Erwachsenenbildung eine solche Empfehlung nicht gelte. Zudem sei eine 25-Prozent-Rampe baulich nicht möglich gewesen. „Aufgrund von Unterzügen und Decken im Bestand ist die Länge der Rampe begrenzt“, heißt es vonseiten der Stadt. Anders gesagt: Hätte man die Rampe auf 25 Prozent Steigung abgeflacht und verlängert, wäre die Pforte in den Keller nur 1,60 Meter hoch gewesen. Also doch ein Förderband?

„Wann öffnet der Fahrradkeller denn nun wieder?“, will ein VHS-Schüler in der Bezirksratssitzung wissen. Darauf kann die Stadt keine klare Antwort geben. Als Übergangslösung hat sie immerhin mehrere Abstellbügel vor dem Haupteingang des Bildungsgebäudes montiert.

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