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Aus der Stadt Brüder aus Langenhagen wegen Betrugs angeklagt
Hannover Aus der Stadt Brüder aus Langenhagen wegen Betrugs angeklagt
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00:20 18.12.2015
Von Tobias Morchner
Bei der Durchsuchung des Autohauses der Verdächtigen im Sommer 2014 mussten die Ermittler mit leeren Händen wieder abziehen. Quelle: Uwe Dillenberg
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Hannover

Zwei Brüder aus Langenhagen und ihre Komplizen sollen über Jahre hinweg gebrauchte Luxusautos manipuliert und erschlichene Fahrzeuge weiterverkauft haben. Auf diese Weise sollen sie einen sechsstelligen Betrag ergaunert haben. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Hannover Anklage gegen den 22-jährigen Emin S. und seinen zwei Jahre älteren Bruder Emrah S. erhoben - unter anderem wegen gewerbsmäßigen Betrugs und Anstiftung zum Betrug. Emin S. legen die Strafverfolger insgesamt 22 Taten, Emrah S. 15 Vergehen zur Last. Mitangeklagt sind zudem drei mutmaßliche Helfer der Autoschieber.

Nach Erkenntnissen der Ermittler ging die Bande stets nach der gleichen Masche vor. Im Internet suchten sie nach hochwertigen Gebrauchtwagen, in der Regel vom Typ BMW, Mercedes oder Audi. Dann schickten sie einen Mittelsmann zu dem Verkäufer. Der präsentierte vor Ort einen gefälschten Überweisungsbeleg über den vereinbarten Kaufpreis. Die Verkäufer händigten dem Zwischenhändler daraufhin Schlüssel und Papiere der Fahrzeuge aus. „Die Wagen wurden dann nur ganz kurze Zeit auf den Mittelsmann zugelassen und dann schnell an die beiden Brüder weitergegeben“, sagt Oberstaatsanwalt Thomas Klinge. Bei den Mittelsmännern handelte es sich um Verwandte oder enge Bekannte der beiden Brüder. Ein Termin für die Eröffnung des Verfahrens vor der Jugendkammer steht noch nicht fest.

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