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Bürgergutachter wollen Restmüllsäcke abschaffen

Abfall in der Region Bürgergutachter wollen Restmüllsäcke abschaffen

Die Bürgergutachter der Region wollen die umstrittene Sackabfuhr im Umland abschaffen. Das ist eines der Ergebnis einer 50-köpfigen Gruppe repräsentativ ausgewählter Bürger, die in den vergangenen Monaten über die künftige Struktur der Müllgebühren diskutiert hat. 

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Quelle: Archiv

Hannover. Weitere Eckpunkte sind die Beibehaltung des umstrittenen Mindestvolumens von 10 Litern pro Person und Woche sowie Begrenzung auf nur noch zwei kostenlose Sperrmüllabfuhren im Jahr. 

Die Ergebnisse des Bürgergutachtens im Einzelnen:

Sackabfuhr: Die Sackabfuhr wird von den Bürgergutachtern im Prinzip abgelehnt. Allerdings scheint den Mitglieder der Gutachtergruppe klar zu sein, dass sich einige Bürger nur mit großer Mühe von den Restmüllsäcken trennen wollen. Die Bürgergutachter schlagen zwei Alternativen vor. Die Sackabfuhr soll es nur noch für begründete Härtefälle und auf Antrag geben. Eine andere Möglichkeit wäre, die Sackabfuhr künftig nur noch als zusätzlichen Service gegen eine höhere Gebühr zur Verfügung stellen. Wegen der unklaren rechtlichen Lage müsste es hierfür aber noch eine juristische Überprüfung geben. 

Biomüll: Zudem wollen die Bürgergutachter auch die Säcke im Umland für den Biomüll abschaffen. Wie schon in der Landeshauptstadt soll es auch dafür künftig eine braune Tonne geben.

Sperrmüll: Klar positioniert haben sich die Bürgergutachter zum Sperrmüll. Sie wollen die in der Region unbegrenzte Möglichkeit der Sperrmüllabfuhr abschaffen. Stattdessen soll – wie in umliegenden Landkreisen bereits üblich – der Sperrmüll nur noch zweimal im Jahr kostenlos abgeholt werden, jede weitere Abholung würde dann eine Gebühr kosten.

Mindestvolumen: In den vergangenen Monaten war besonders das Mindestvolumen für den Restmüll umstritten. Viele Bürger verlangten eine Absenkung von den derzeit geltenden zehn Litern pro Person und Woche auf fünf Liter. Das wollen die Bürgergutachter nicht: Sie schlagen vor, die zehn Liter beizubehalten. Allerdings soll regelmäßig überprüft werden,.

Die Politik berät die Ergebnisse ob eine Reduzierung möglich ist. Nach Angaben des Abfallwirtschaftsbetriebs Aha liegt die durchschnittliche Restmüllmenge in der Region bei 15 Litern pro Person und Woche des Bürgergutachtens. Das letzte Wort über die neuen Müllgebühren hat die Regionsversammlung.

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