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Bundesanwalt schweigt weiter zu Spielabsage

Terrorverdacht Bundesanwalt schweigt weiter zu Spielabsage

Fast zwei Monate nach der Länderspielabsage in Hannover gibt es keine neuen Erkenntnisse zu der damaligen Terrorwarnung. Auf Anfrage der HAZ will sich die Bundesanwaltschaft weder zu den Geschehnissen am 17. November noch zu der damit in Verbindung stehenden Festnahme eines 19-Jährigen Mitte Dezember in Misburg äußern.

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Nach der Absage des Fußball-Länderspiels vom 17. November ermittelt die Bundesanwaltschaft noch. Auskünfte über den Zusammenhang mit der Durchsuchung bei einem 19-Jährigen in Misburg im Dezember gibt es ebenfalls nicht.

Quelle: Archiv

Hannover. „Die Ermittlungen laufen noch“, sagt Staatsanwältin Frauke Köhler.

Am Dienstag, 17. November, war das Fußball-Freundschaftsspiel zwischen den Nationalmannschaften Deutschlands und der Niederlande kurzfristig abgesagt worden, nachdem der Hinweis über einen möglichen Anschlag bei den Behörden eingegangen war. Darin war von Sprengstoffattentaten auf das Stadion und eine Bushaltestelle die Rede. Bis heute ist jedoch unklar, ob sich an diesem Tag tatsächlich Attentäter in der niedersächsischen Landeshauptstadt aufhielten oder der Verdacht unbegründet war.

Das Länderspiel Deutschland-Niederlande wurde im November 2015 abgesagt. Für die ganze Stadt Hannover wurden scharfe Sicherheitsmaßnahmen getroffen.

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Am 10. Dezember durchsuchten Ermittler des Bundeskriminalamtes dann eine Wohnung in Misburg-Nord, in der ein 19-jähriger Schüler mit seiner Mutter wohnt. Der Jugendliche steht im Verdacht, mit den Terroristen, denen die Planung des Anschlags zugeschrieben wird, in Verbindung zu stehen. Auf die Spur des Verdächtigen kamen die Fahnder durch ein Video im Internet, das einen Mann am Tag des Länderspiels in der geräumten HDI-Arena zeigt, der den Namen der Terrororganisation „Islamischer Staat“ auf Arabisch sagt. Der 19-Jährige soll den kurzen Film aufgenommen haben. Zudem bekam die Polizei offenbar einen Tipp von einer Lehrerin des Jugendlichen, wonach er ihr gesagt haben soll, dass er nach Syrien ausreisen wolle.

Bei der Durchsuchung der Wohnung in Misburg stellten die Beamten diverse Gegenstände, darunter offenbar auch den Computer und das Handy des 19-Jährigen sicher. „Die Auswertung der Spuren ist aber noch nicht abgeschlossen“, sagt Köhler.

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Planung von Terroranschlag

Die Ermittlungen gegen einen 19-jährigen Schüler aus Misburg, der unter Terrorverdacht steht, laufen derzeit bei der Generalbundesanwaltschaft und dem Bundeskriminalamt auf Hochtouren. Der 19-Jährige steht im Verdacht einen Anschlag auf das Fußballländerspiel vom 17. November geplant zu haben.

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