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„City 2020“

Bundesbauminister Tiefensee fördert Stadtdialog

Von Conrad von Meding

Hohe Auszeichnung für den hannoverschen Stadtentwicklungsdialog City2020: Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee fördert das Projekt wegen seiner bundesweit einmaligen Ausrichtung mit 200.000 Euro.
Stadtbaurat Uwe Bodemann auf dem vorerst letzten Innenstadtforum am Mittwochabend im Sprengel Museum.

Stadtbaurat Uwe Bodemann auf dem vorerst letzten Innenstadtforum am Mittwochabend im Sprengel Museum.

© jana Striewe

Besonders die Transparenz, die intensive Bürgerbeteiligung und der Anspruch, die Zukunft einer Innenstadt frühzeitig zu planen, hätten den Ausschlag gegeben, berichtete Stadtbaurat Uwe Bodemann beim vorerst letzten Innenstadtforum am Mittwochabend im Sprengel Museum.

Vor etwa 350 interessierten Hannoveranern zogen die Organisatoren eine erste Zwischenbilanz. Dabei gab es auch Kritik - etwa daran, dass sich Hannovers Dezernenten für Umwelt, Kultur oder Soziales bislang völlig aus der Debatte herausgehalten haben.

City2020 geht im nächsten Jahr mit einem internationalen Planerwettbewerb weiter. Bis zu 30 Büros werden Ideen für die "Interventionsorte" Klagesmarkt, Köbelinger Markt, Marstall und den Bereich um Innenstadt-Leine und Hohes Ufer entwickeln. Bis 2020, so hofft die Stadtspitze, sollen möglichst viele Ideen umgesetzt werden - auch mithilfe privater Investoren.

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  • @LJA CC – 11.09.09
    Nein LJA, es wird eine neue Ampel und einen neuen Zebrastreifen geben - für 199.998 EUR. Vom Rest kauft sich Herr Bodemann zwei Kugeln Eis. Ansonsten wird alles beim alten bleiben. Eine häßlich graue Auto-innenstadt. Bad Pyrmont wird uns abhängen.
  • Die neue Stadt Hannover – 10.09.09
    Reflexionen –
    „… verlass die Stadt, die keine Stadt ist.“

    Der öffentliche Raum ist zu eng.
    Man kann sich nicht mehr verständigen.
    Die politische Stadt zerfällt.
    Eine Stadt ist eigentlich eine Bildungsstätte, die nichts mit Autorität zu tun hat.
    Eine Zersetzung der Stadtkultur, macht die Stadt zu einer Gewaltstätte.
    Sicherheitsversprechen können nicht mehr eingelöst werden.
    So verkommt die Stadt zum Verwaltungsherrschaftszentrum, wo sich die Macht versteckt.

    Stichworte aus einem Gespräch zwischen Oskar Negt und Alexander Kluge- die uns ein anderes Bild von Stadt vermittelt könnte, jenseits der oberflächlichen Diskussion. Bitte Herrn Prof. Negt einladen!

  • @ CC LJA – 10.09.09
    Nein, das was bei dem "Dialog" rausgekommen ist, (eigentlich haben sich nur einige Stadtplaner gegenseitig auf die Schulter geklopft) ist katastrophal für Hanovers Zukunft. Ein früher einmal florierendes Wirtschaftszentrum soll in Zukunft für Kaffeefahrten attraktiv gemacht werden und dann wahrscheinlich mit Bad Pyrmont konkurieren. Das Programm 2020 ist die vorgezeichnete ökonomische und finanzielle Katastrophe, die sich auch schon bald verheerend auf unsere Infrastruktur auswirken wird. Man sollte daran denken, wenn demnächst mal wieder gegen die Schließung einer Schule, einer Bücherei oder eines Theaters protestiert wird.
  • Top oder Flop! CC – 10.09.09
    Puh, und ich dachte schon es muss alles abgeblasen werden wegen Geldmangel. Für 200.000 kriegen wir eine Ampel und einen Zebrastreifen... und schon ist der Spaß vorbei.

    Nein, im Ernst: finde ich toll was sich hier ausgedacht wird. Unsere City bracht so was. Hoffentlich kommt da auch was schönes raus. Wenn ich mir das ECE-Center, die neuen Parkhäuser allerdings anschaue, dann ...

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