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Aus der Stadt Gröhe will kleine Krankenhäuser erhalten
Hannover Aus der Stadt Gröhe will kleine Krankenhäuser erhalten
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00:15 19.08.2016
Der Landtagsabgeordnete Hans-Joachim Deneke-Jöhrens und Minister Hermann Gröhe (rechts). Quelle: Klein
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Lehrte

"Kleinere Krankenhäuser haben dann eine Zukunftschance, wenn sie klug und arbeitsteilig in einem Verbund agieren", sagte Gröhe. Fachabteilungen müssten zwischen einzelnen Kliniken aufgeteilt werden. Spezielle Eingriffe, wie zum Beispiel die Versorgung von Frühgeborenen, müsse jedoch in größeren Kliniken konzentriert werden, betonte der Minister.

"Wir wollen den Grundsatz der guten Erreichbarkeit bei den Krankenhäusern erhalten", meinte er. Wichtig sei das auch für die Erstversorgung, zum Beispiel bei Verkehrsunfällen oder bei einem Verdacht auf Schlaganfall. "Aber nicht jedes Krankenhaus kann eine Stroke Unit haben", betonte Gröhe. Eine Überversorgung mit Kliniken gebe es in Deutschland vor allem im städtischen Raum.

Gröhe hielt sich mit konkreten Äußerungen zur Situation in der Region Hannover und zum Lehrter Krankenhaus zurück. "Ich ahne, welch einen Kummer es in Springe wegen der Schließung des Krankenhauses gegeben hat", sagte er. Es seien aber in den vergangenen Jahren immer mehr kleinere Kliniken "vom Netz gegangen".

Der Bundesgesundheitsminister hat sich am Dienstag eine Stunde Zeit für den Besuch des Lehrter Krankenhauses gelassen. Medien durften den CDU-Politiker bei seinem Besuch jedoch nicht begleiten. Die Geschäftsführung des Klinikums hatte das nach Angaben des Lehrter CDU-Landtagsabgeordneten Hans-Joachim Deneke-Jöhrens mit der Chancengleichheit im Wahlkampf begründet.

Von Mathias Klein

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