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Bundespolizist Torsten S. muss wieder vor Gericht

Neuverhandlung wegen Formfehler Bundespolizist Torsten S. muss wieder vor Gericht

Der Fall des Bundespolizisten Torsten S. wird noch einmal neu aufgerollt - wegen eines Formfehlers. Das Oberlandesgericht (OLG) Celle hat Anfang Januar den Schuldspruch wegen des unerlaubten Besitzes von Waffen und Munition aufgehoben und an das Amtsgericht Hannover zurückverwiesen.

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Wegen eines Formfehlers wird der Fall von Torsten S. neu aufgerollt.

Quelle: Nigel Treblin, Archivfoto

Hannover. Dadurch könnte sich die Strafe für den derzeit vom Dienst suspendierten Polizisten verringern.

S. war im Juli zu einer Bewährungsstrafe und Sozialstunden verurteilt worden, weil er kinderpornografisches Material sowie eine Pumpgun und entsprechende Munition besaß. Schlagzeilen machte S. jedoch, weil er während seiner Dienstzeit in der Wache am Hauptbahnhof Flüchtlinge gequält und misshandelt haben soll. Das Ermittlungsverfahren hatte die Staatsanwaltschaft jedoch aus Mangel an Beweisen eingestellt.

Das Urteil wegen der Kinderpornografie ist rechtskräftig, doch das OLG war mit der Begründung des Amtsgerichts wegen der Waffen nicht zufrieden. Denn das wertete den Besitz der Pumpgun und der Munition als zwei einzelne Tatbestände. Es sei jedoch auch denkbar, beide Waffen als ein Vergehen zu werten - was sich zugunsten des Verurteilten auswirken könnte. „Es ist eine juristische Nuance, doch das könnte dazu führen, dass die Gesamtstrafe geringer ausfällt“, sagte eine OLG-Sprecherin. Das Gesamturteil lautete im Sommer zehn Monate auf Bewährung und 100 Sozialstunden. Dagegen ging Torsten S. in Revision. isc

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