Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Burgerkette vor Einzug ins Café Kröpcke in Hannover
Hannover Aus der Stadt Burgerkette vor Einzug ins Café Kröpcke in Hannover
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:25 02.05.2011
Von Stefanie Kaune
Für die freie Fläche im Cafe Kröpcke ist die Burger-Kette „Jim Block“ im Gespräch. Quelle: Ralf Decker
Anzeige

Im Gespräch ist eine Vermietung an die Marke „Jim Block“, die auf Burger spezialisierte Restaurantkette der Unternehmensgruppe. Unterschrieben sei aber noch nichts, betont Ferchland. Nach wie vor sei auch eine Nutzung der früheren Flächen von „Opus I“ und „Grünschnabel“ durch den Einzelhandel denkbar. Bei der Aufgabe der Mövenpick-Flächen zum Jahreswechsel hatte das noch als die wahrscheinlichste Lösung gegolten.

Sollte es zum Vertragsabschluss mit „Jim Block“ kommen, wäre die Niederlassung am Kröpcke die erste der Kette außerhalb Hamburgs, wo es bisher sechs Filialen gibt. Dort hat sich „Jim Block“ durch seine Burgerküche mit Qualitätsanspruch einen Namen gemacht. Das Konzept hebt sich von anderen Schnellrestaurants etwa dadurch ab, dass die Speisen auf Porzellan statt in Pappschachteln serviert werden. Dass nun doch wieder die Gastronomie bei den Verhandlungen Priorität genießt, begründet Ferchland mit technischen Umplanungen, die neue Optionen eröffnet hätten. Statt die freien Flächen an einen Gesamtmieter zu geben, habe man sich nun doch zu einer Aufteilung entschlossen. Für rund 500 Quadratmeter laufen derzeit Gespräche mit „Jim Block“, die zweite, zur Rathenaustraße ausgerichtete Teilfläche von rund 170 Quadratmetern ist bereits vermietet – und zwar tatsächlich an einen Händler. Wer dort, voraussichtlich im Frühsommer, einziehen wird, möchte Ferchland aber noch nicht verraten.

Das Café Kröpcke sei aufgrund seiner zentralen Lage ein „idealer Standort“, sagt Marion Menken, Sprecherin von „Jim Block“. Die beiden hannoverschen „Blockhouse“-Steakhäuser in der Ständehausstraße und am Aegi seien von den neuen Plänen nicht berührt: „Wir sind eine Unternehmensgruppe mit unterschiedlichen Firmen.“ Ferchland betrachtet die neue Gastronomie als „gute Ergänzung“ zum verbliebenen Angebot von Mövenpick mit der Brasserie und der Delikatessentheke. „Das behindert sich nicht“, meint er. „Wir sehen in ,Jim Block‘ keine Konkurrenz, das gastronomische Konzept ist völlig anders als bei uns“, meint auch Mövenpick-Direktor Mathias Baller.

Die ebenfalls zum Kröpcke-Komplex gehörenden Flächen des ehemaligen Juweliergeschäftes Schrader, die Branchenkollege Stichnoth übernommen hat, werden derzeit umgebaut. Nach Auskunft von Ferchland ist mit einer Eröffnung nicht vor Anfang/Mitte Juni zu rechnen.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Mit einem detaillierten Konzept will Hannovers Stadtentwässerung künftig gegen die zunehmenden Gerüche aus der Kanalisation vorgehen. Weil Bürger und Unternehmen immer stärker Wasser sparen und das Kanalnetz unter der Stadt als völlig überdimensioniert gilt, fließt die Kloake immer schlechter ab. Die Folge sind Ausgasungen.

02.05.2011

Die Bundeswehr hält weiter an ihrer harten Linie gegen Hundebesitzer fest, die sich auf dem Truppenübungsplatz zwischen Langenhagen und Isernhagen-Süd nicht an die geltenden Regeln halten. Das hat Ulrich Tebbel, der Kommandeur des Landeskommandos Niedersachsen, am Montag bekräftigt.

Tobias Morchner 02.05.2011

Ein 30-jähriger Mann, der am Sonnabend in der U-Bahn-Station am Kröpcke in Hannover einen Streit schlichten wollte, ist mit einem Messer bedroht und durch eine brennende Zigarette verletzt worden.

Tobias Morchner 02.05.2011
Anzeige