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Burgerkette vor Einzug ins Café Kröpcke in Hannover

„Jim Block“ Burgerkette vor Einzug ins Café Kröpcke in Hannover

Für die ehemaligen Mövenpick-Flächen im Café Kröpcke in Hannover zeichnet sich nun doch eine neue gastronomische Nutzung ab: Die Betriebsgesellschaft für die Immobilie verhandelt mit der Hamburger Block-Gruppe, die durch ihre „Blockhouse“-Steakhäuser bekannt geworden ist. Das bestätigte Kröpcke-Geschäftsführer Klaus Ferchland am Montag.

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Für die freie Fläche im Cafe Kröpcke ist die Burger-Kette „Jim Block“ im Gespräch.

Quelle: Ralf Decker

Im Gespräch ist eine Vermietung an die Marke „Jim Block“, die auf Burger spezialisierte Restaurantkette der Unternehmensgruppe. Unterschrieben sei aber noch nichts, betont Ferchland. Nach wie vor sei auch eine Nutzung der früheren Flächen von „Opus I“ und „Grünschnabel“ durch den Einzelhandel denkbar. Bei der Aufgabe der Mövenpick-Flächen zum Jahreswechsel hatte das noch als die wahrscheinlichste Lösung gegolten.

Sollte es zum Vertragsabschluss mit „Jim Block“ kommen, wäre die Niederlassung am Kröpcke die erste der Kette außerhalb Hamburgs, wo es bisher sechs Filialen gibt. Dort hat sich „Jim Block“ durch seine Burgerküche mit Qualitätsanspruch einen Namen gemacht. Das Konzept hebt sich von anderen Schnellrestaurants etwa dadurch ab, dass die Speisen auf Porzellan statt in Pappschachteln serviert werden. Dass nun doch wieder die Gastronomie bei den Verhandlungen Priorität genießt, begründet Ferchland mit technischen Umplanungen, die neue Optionen eröffnet hätten. Statt die freien Flächen an einen Gesamtmieter zu geben, habe man sich nun doch zu einer Aufteilung entschlossen. Für rund 500 Quadratmeter laufen derzeit Gespräche mit „Jim Block“, die zweite, zur Rathenaustraße ausgerichtete Teilfläche von rund 170 Quadratmetern ist bereits vermietet – und zwar tatsächlich an einen Händler. Wer dort, voraussichtlich im Frühsommer, einziehen wird, möchte Ferchland aber noch nicht verraten.

Das Café Kröpcke sei aufgrund seiner zentralen Lage ein „idealer Standort“, sagt Marion Menken, Sprecherin von „Jim Block“. Die beiden hannoverschen „Blockhouse“-Steakhäuser in der Ständehausstraße und am Aegi seien von den neuen Plänen nicht berührt: „Wir sind eine Unternehmensgruppe mit unterschiedlichen Firmen.“ Ferchland betrachtet die neue Gastronomie als „gute Ergänzung“ zum verbliebenen Angebot von Mövenpick mit der Brasserie und der Delikatessentheke. „Das behindert sich nicht“, meint er. „Wir sehen in ,Jim Block‘ keine Konkurrenz, das gastronomische Konzept ist völlig anders als bei uns“, meint auch Mövenpick-Direktor Mathias Baller.

Die ebenfalls zum Kröpcke-Komplex gehörenden Flächen des ehemaligen Juweliergeschäftes Schrader, die Branchenkollege Stichnoth übernommen hat, werden derzeit umgebaut. Nach Auskunft von Ferchland ist mit einer Eröffnung nicht vor Anfang/Mitte Juni zu rechnen.

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