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CDU-Chef kritisiert Gratis-Tickets

Wahlprogramm CDU-Chef kritisiert Gratis-Tickets

Hendrik Hoppenstedt (CDU) hält nichts von dem kostenlosen Nahverkehr, der in den Wahlprogrammen von Rot-Grün aufgeführt ist. Das Programm der Christdemokraten sei fast fertiggestellt, Inhalte nennt der Vorsitzende Hoppenstedt noch nicht.

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Konstenloser Nahverkehr: CDU-Chef Hoppenstedt hält nichts von dem Vorschlag.

Quelle: Frank Wilde

Hannover. Die Regions-CDU hat zwar ihr Programm für die Kommunalwahlen im September noch nicht verabschiedet, aber eines steht nach Auffassung des Vorsitzenden Hendrik Hoppenstedt fest: „Ich halte nichts von einem Gratis-Angebot im Nahverkehr.“ Dieser arbeite jetzt schon nicht kostendeckend. Der Christdemokrat wirbt für sozialverträgliche Preisgestaltung, aber nicht für Nulltarife. „Leistung ist nur dann etwas wert, wenn sie auch etwas kostet“, sagt er. 

SPD und Grüne haben in ihren Wahlprogrammen kostenlosen Nahverkehr aufgeführt. Die Grünen wollen das gleich generell einführen, schränken aber selbst ein, dass dies nicht von heute auf morgen zu bewerkstelligen sei. Die SPD hat in ihrem am Wochenende verabschiedeten Programm einen Passus stehen, der Gratis-Tickets für Schüler und Auszubildende im gesamten Tarifgebiet des Großraum Verkehr Hannover (GVH) vorsieht. Auch diese Idee brauche Zeit für die Umsetzung, erklärte Parteichef Matthias Miersch. Regionspräsident Hauke Jagau, selbst Sozialdemokrat, hatte das Begehren unterstützt, aber eingeschränkt, es unter wirtschaftlichen Aspekten zu diskutieren. Genaue Kostenaufstellungen für den kostenlosen Nahverkehr für Schüler und Auszubildende kann der GVH nicht liefern. Schätzungen besagen, dass die Region das Angebot mit bis zu 30 Millionen Euro subventionieren müsste. 

„Die Wähler sind viel zu intelligent, als dass sie solche Art von Wahlgeschenken nicht durchschauen würden“, sagt Hoppenstedt zum SPD-Vorstoß. Schließlich würden sich die Kosten nicht in Luft auflösen, sodass an anderer Stelle ein Ausgleich geschaffen werden müsste. Was das CDU-Wahlprogramm angehe, so sei es fast fertiggestellt. Mit den Inhalten hält sich Hoppenstedt zurück, um dem Beschluss durch die Mitgliederversammlung nicht vorzugreifen. Diese tagt am Sonnabend, 2. Juli. Die Kommunalwahl findet am 11. September statt.

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