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Das sind die CDU-Kandidaten für die Landtagswahl

Stadtverband Hannover Das sind die CDU-Kandidaten für die Landtagswahl

Die CDU hat ihre Kandidaten für die fünf Wahlkreise der Stadt bei der Landtagswahl in einem Jahr nominiert. In einer Kampfkandidatur setzte sich der junge Bankbetriebswirt Jesse Jeng gegen den Realschullehrer Arne Bents durch. Auch Parteichef Dirk Toepffer tritt wieder an.

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Frisch gewählt: CDU-Landtagskandidat Jesse Jeng (links)

Quelle: Benne

Hannover. Er hielt eine leidenschaftliche Bewerbungsrede - und nahm damit die Stimmberechtigten für sich ein: Bei der Landtagswahl am 14. Januar 2018 wird der 28-jährige Christdemokrat Jesse Jeng im Wahlkreis 27 für seine Partei antreten. In einer Kampfkandidatur setzte sich der Südstädter bei der Kandidatenkür der CDU im HCC mit 28 zu 5 Stimmen gegen den Realschullehrer Arne Bents durch.

Der CDU-Stadtverband nominiert seine Kandidaten für die Bundes- und Landtagswahlen im HCC. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (links, daneben Jesse Jeng) wird erneut als Kandidatin für die Bundestagswahl aufgestellt. 

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Von insgesamt mehr als 1500 hannoverschen CDU-Mitgliedern waren rund 200 im HCC erschienen, um in einer Urwahl die Kandidaten für die Landtagswahl zu nominieren. In seiner Bewerbungsrede um den Wahlkreis Hannover-Ricklingen, den 2017 der SPD-Kandidat Stefan Politze mit 44,8 Prozent der Stimmen mit deutlichem Vorsprung für sich gewonnen hatte, setzte Jeng klar konservative Akzente: "Viele fühlen sich von  der Politik nicht mehr vertreten", sagte der Bankbetriebswirt, der bei der NORD/LB tätig ist: "Kritik an Einwanderungs- und Integrationspolitik ist nicht erwünscht", kritisierte der dunkelhäutige Südstädter - und plädierte gegen Denkverbote. Sein leiblicher Vater stammt aus Gambia, er selbst wuchs jedoch bei einer deutschen Pflegefamilie auf.

In den vier anderen Wahlkreisen gab es keine Überraschungen. Im Wahlkreis 24 (Hannover-Döhren) wurde Parteichef Dirk Toepffer mit 93,2 Prozent der Stimmen nominiert. Er hatte den Wahlkreis 2013 überraschend deutlich vor der SPD-Kandidatin Doris Schröder-Köpf gewonnen.

In Wahlkreis 25 wurde der baupolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion, Felix Blaschzyk, mit 90,9 Prozent als Gegenkandidat zu Ministerpräsident Stephan Weil nominiert. In Wahlkreis 26 (Hannover-Linden) tritt Herrenhausens Ortsvorsitzende Georgia Jeschke erneut an, sie erzielte 22 von 22 Stimmen und damit 100 Prozent. Jeschke war in ihrem Wahlkreis 2013 der SPD-Kandidatin Thela Wernstedt unterlegen. In Wahlkreis 28 (Hannover-Mitte) tritt die CDU mit einer Seiteneinsteigerin an: Hier kandidiert Mareike Wulf, Geschäftsführerin der Unternehmerverbände Niedersachsen. Sie erhielt 93,1 Prozent der Stimmen. Die politischen Ereignisse der letzten Monate vom Brexit bis zur Wahl Trumps in den USA hätte sie darin bestärkt zu kandidieren, sagt die 37-Jährige, die im Zooviertel lebt und erst seit anderthalb Jahren CDU-Mitglied ist. Ihr Wahlkreis galt bislang als sichere Bank für die SPD. "Ich möchte meinen Beitrag zur Demokratie leisten", sagt Wulf. "Und nichts ist unmöglich."

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