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Aus der Stadt CDU: Zeitplan für Brückenbau ist zu eng
Hannover Aus der Stadt CDU: Zeitplan für Brückenbau ist zu eng
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00:27 28.06.2015
Von Andreas Schinkel
Problemfall in Döhren: Die Brücke über die Hildesheimer Straße. Quelle: Michael Thomas (Archiv)
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Hannover

Jetzt sei der Zeitplan für eine Erneuerung der Konstruktionen sehr eng gesteckt. „Wenn 2023 die Bagger anrücken, fallen die Brücken nach den bisherigen Prognosen von selbst zusammen“, sagt Toepffer. Bereits im Mai 2014 habe er im Landtag eine Anfrage zum Zustand der Brücken gestellt. Geschehen sei bisher wenig.

Vier Brücken muss das Land auf dem Südschnellweg erneuern, die Kosten schätzt Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) auf einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag. Größte Herausforderung ist die Überführung in Döhren, die die Hildesheimer Straße quert. Das Land hat jetzt einen Ideenwettbewerb eröffnet, um Lösungen für den Bereich zu finden. Man setze auf die „Kreativität fachübergreifender Kooperationen“, sagt Lies. Zur Debatte steht der Bau einer neuen Brücke, eine Trogstrecke und sogar ein Tunnel. Im Sommer startet ein Wettbewerb, an dem sich Planer verschiedener Disziplinen beteiligen können. Auch 20 bis 25 Bürger und Verbandsvertreter sind eingeladen, sich in den Planungsdialog einzubringen. Die Brücke über die Hildesheimer Straße ist allerdings so marode, dass sie jetzt für 4 Millionen Euro abgestützt werden muss, um bis zum geplanten Baubeginn 2023 durchzuhalten. Schon jetzt ist sie nur noch zweispurig befahrbar.

Die CDU begrüßt den Ideenwettbewerb, ermahnt aber die Landesregierung, sich keine Verzögerungen zu leisten. Unklar bleibe, sagt Toepffer, wie die Brücken, die über das Landschaftsschutzgebiet in Ricklingen führen, saniert werden sollen: „Soll dann eine Behelfsstraße durch das Gebiet führen?“

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