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CDU einigt sich mit SPD über Deal für neue Bäder

Neubau Bäder CDU einigt sich mit SPD über Deal für neue Bäder

Bei der brisanten Abstimmung über den Neubau von zwei Bädern in Hannover bietet die CDU jetzt ihre Hilfe an - zumindest der SPD. Die Christdemokraten lassen sich auf das sogenannte Pairing ein.

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Die alte Außenanlage des Fössebads.

Quelle: Christian Behrens

Hannover. Das bedeutet, dass die CDU auf eine Stimme verzichtet, weil SPD-Ratsherr Christopher Finck aus persönlichen Gründen Ende September nicht an der Abstimmung im Rat teilnehmen kann.

Umstritten ist der Neubau des Fössebads in Linden-Limmer. Die Pläne der Stadt sehen derzeit vor, auf ein Freibad zu verzichten. Auch der Musikclub Béi Chéz Heinz im Keller des Bads soll nach dem Abriss weichen. Um den Neubau des Misburger Bads gibt es keinen Streit.

„Herr Finck hat uns schon im April angesprochen. Da war noch gar nicht klar, dass es im September um den Bäder-Beschluss geht“, sagt CDU-Fraktionschef Jens Seidel. Er betont zugleich, dass damit kein Freibrief für künftige Stimm-ausgleiche erteilt sei.

Den Grünen hat die CDU hingegen eine Absage erteilt. „Sie müssen sich eine andere, kleinere Partei aus der Opposition suchen“, sagt Seidel. Grünen-Fraktionschefin Freya Markowis, derzeit im Mutterschutz, kann an der Abstimmung ebenfalls nicht teilnehmen.

Was machen die Grünen?

Das Ampel-Mehrheitsbündnis aus SPD, Grünen und FDP könnte den Verlust einer Stimme verschmerzen. Zusammen mit dem Votum von Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) hat das Bündnis 34 Stimmen, die Opposition, geschlossen gegen die Neubaupläne in der vorliegenden Form, verfügt über 31 Stimmen.

Noch aber ist nicht völlig sicher, ob die Grünen-Fraktion geschlossen für die Neubaupläne stimmt. Zwei Mandatsträger aus Linden haben noch immer Bauchschmerzen, weil das Freibad aufgegeben wird. Um das Chéz Heinz zu retten, hat sogar die gesamte Fraktion einen neuen Anlauf unternommen und den Ampel-Partnern einen Antrag vorgelegt. Sollten am Ende zwei Grüne bei der Abstimmung ausscheren und sich keine der kleineren Oppositionsparteien auf ein Pairing einlassen, gäbe es ein Patt, und das heißt: Die Pläne wären abgelehnt.

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