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CDU erneuert Kritik am "Freischütz"

Opernstreit in Hannover CDU erneuert Kritik am "Freischütz"

Hannovers CDU-Chef Dirk Toepffer fordert weiter mehr Rücksichtnahme auf das Publikum im Opernhaus. Der Politiker verwehrt sich außerdem gegen einen Brief, in dem Videodesigner Voxi Bärenklau seine Kritiker verunglimpft hatte.

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Hannovers CDU-Chef Dirk Toepffer.

Quelle: Nico Herzog

Hannover. „Wahre Künstler bedienen sich auch in Ihrer Wortwahl des Floretts und nicht des schweren Säbels. Bärenklau greift lieber zur Streitaxt und bleibt damit auch seinem Kunststil treu“, erklärte Toepffer gestern. Bärenklaus Attacken auf Hannover belegten zudem, dass der „Freischütz“ eine „bloße Selbstinszenierung auf Kosten des zahlenden Publikums“ sei. Niemand wolle die Oper zensieren, sagte der Politiker, aber man solle bedenken, dass das Staatstheater nicht nur den Künstlern, sondern auch dem Publikum gehöre.

Toepffer bezweifelte zudem die Auslastungszahlen der Oper, die Intendant Michael Klügl zuvor erwähnt hatte. Er verwies dabei auf den Wirtschaftsplan des Niedersächsischen Staatstheaters, der für den erwähnten Zeitraum von zehn Jahren seit Klügls Amtsantritt nur einen geringen statistischen Besucheranstieg ausweist. Tatsächlich ist der von Klügl ausgewiesene Zuwachs von 20 Prozent aber richtig, weil das Schauspiel zwischenzeitlich weniger Besucher hatte. Jürgen Braasch, Verwaltungsdirektor des Staatstheaters, zu dem Oper und Schauspiel gehören, verwehrte sich gegen die Stoßrichtung von Toepffers Mitteilung. „Wir tolerieren nicht, dass die beiden erfolgreichen Intendanten gegeneinander ausgespielt werden“, sagte er. 

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