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CDU fordert rutschfesten Belag für Packhofstraße

Neues Pflaster CDU fordert rutschfesten Belag für Packhofstraße

In der Debatte um ein neues Pflaster für die Große Packhofstraße in der Innenstadt fordert die CDU, dass die Stadt ein anderes Fliesenmodell verwendet als vorgesehen. „Es sollte ein rutschfester Belag verwendet werden, der zur Pflasterung auf der Georgstraße und dem Kröpcke passt“, sagt CDU-Baupolitiker Felix Blaschzyk.

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Der Gehweg in der
Großen Packhofstrasse wird erneuert.

Quelle: Alexander Körner

Hannover. Die Stadt favorisiert derzeit ein Pflaster aus hellem, geschliffenem Beton, das bereits auf anderen City-Plätzen, etwa dem Kröpcke und dem Platz der Weltausstellung, verlegt wurde. Dieses Pflaster steht in dem Ruf, bei Schnee und Regen rutschig zu sein. Auch HAZ-Leser haben sich immer wieder über den Bodenbelag beschwert. Der Bauausschuss hat eine Entscheidung über den Umbau der Einkaufsstraße vertagt, die Linke hatte noch Beratungsbedarf.

550.000 Euro kostet die Erneuerung der Großen Packhofstraße. Auf einem Mittelstreifen, von der Stadtverwaltung „Laufsteg“ genannt, sollen die Betonfliesen verlegt werden, an den Seiten will die Stadt Natursteinpflaster anbringen. Statt einer Mittelgosse gibt es künftig zwei Abflussrinnen an den Seiten. Die Bauarbeiten sollen im April beginnen und noch vor Beginn des Weihnachtsgeschäfts fertig sein. Alle Geschäfte blieben erreichbar, versichert die Stadt.

Schmutzempfindliche Platten

Eigentlich wollte sich Rot-Grün von den umstrittenen Beton-Quadraten verabschieden. Vor drei Jahren meinte der damalige Grünen-Baupolitiker Michael Dette: „Wir müssen ein neues Modell finden, das ebenso gut aussieht, aber nicht so empfindlich ist und besser begehbar.“ Tatsächlich sind die hellen, geschliffenen Betonplatten schmutzempfindlich. Insbesondere Kaugummirückstände zeichnen sich auf ihnen als hässliche, dunkle Flecken ab. Vor eineinhalb Jahren hat das kommunale Entsorgungsunternehmen Aha zwei Reinigungsmaschinen angeschafft, die alle Plätze, auf denen die Platten verlegt sind, mit Dampfdruck säubern. 130 000 Euro kosten die Geräte pro Stück. Um die aufwendige Nassreinigung zu finanzieren, hob Aha die Gebühren um 1,3 Prozent im Stadtgebiet an. Erschwerend kam hinzu, dass die teuren Geräte häufig defekt waren und die Abgasnorm Euro 6 nicht erfüllten. Das hat sich jetzt geändert.

„Die beiden Maschinen sind von der Herstellerfirma optimiert worden und werden ab Mitte April wieder in der Innenstadt eingesetzt“, sagt Aha-Sprecherin Helene Herich. Es sei aber nicht so, dass jetzt wochenlang gar nicht gereinigt wurde. Zwei Leihmaschinen feudelten zwischenzeitlich über das helle Betonpflaster.

CDU-Mann Blaschzyk fragt sich dennoch, warum die Stadt weiter auf die pflegeintensiven Bodenplatten setzt. „Dann werden die Gebühren vermutlich weiter steigen, besonders, wenn das Pflaster noch für die Umgestaltung der nördlichen Georgstraße verwendet werden sollte“, meint Blaschzyk. Aha teilt jedoch mit, dass der zusätzliche Aufwandkeine zusätzlichen Kosten verursache. Es bestehe auch kein Bedarf an zusätzlichen Geräten.

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