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Aus der Stadt Bürger sollen über Steintorplatz entscheiden
Hannover Aus der Stadt Bürger sollen über Steintorplatz entscheiden
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00:15 11.01.2016
Von Mathias Klein
So sehen die Pläne für die Bebauuung des Steintorplatzes aus. Nach vielen Protesten fordert die CDU nun ein Bürgervortum dazu. Quelle: Archiv
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Hannover

Die geplante Bebauung habe zu einer stadtweiten Diskussion geführt, bei der immer eindeutiger die ablehnende Haltung der Bürger deutlich werde. Neben einer Online-Petition wurde sogar schon per Anrufung des Verwaltungsgerichts sowie einer Dienstaufsichtsbeschwerde versucht, die Bebauung zu stoppen. Auch Leserbriefe und zahlreiche Zuschriften an seine Fraktion machten deutlich, dass sich viele Menschen von den Planungen übergegangen fühlten, betonte Blaschzyk. Die Verwaltung merkte Donnerstag an, dass der Beschluss zur Bebauung des Steintores im Jahr 2009 einstimmig gefallen war.

„Gute Argumente werden ignoriert, über den ablehnenden Beschluss des Stadtbezirksrates wird sich hinweggesetzt“, sagt der junge CDU-Politiker nun. Es sei nicht hinzunehmen, dass eine Bebauung auf diese Art und Weise durchgedrückt werde. Die Mehrheit der Stadtgesellschaft hänge an Hannovers Plätzen und wünsche sich statt einer Bebauung eine Aufwertung. Nach Ansicht von Blaschzyk könne ein Bürgerentscheid auch eine Grundsatzentscheidung für die gesamte Stadtentwicklung sein. „Nach dem gefloppten Projekt Hannover 2030 würde es unserer Stadt gut zu Gesicht stehen, nun einmal echte Bürgerbeteiligung zu ermöglichen“, betonte er.

Eine Großstadt wie Hannover brauche sowohl Platz zum Atmen als auch Freiraum zum Verweilen oder für Veranstaltungen, daher sei seine Fraktion von Beginn an gegen die Bebauung des Platzes gewesen. Er sei der festen Überzeugung, dass die überwiegende Mehrheit der Menschen in Hannover das genauso sehe, sagte er.

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