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Aus der Stadt CDU kritisiert überfüllte Klassen an Gymnasien
Hannover Aus der Stadt CDU kritisiert überfüllte Klassen an Gymnasien
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00:16 10.07.2016
Von Bärbel Hilbig
Symbolbild Quelle: dpa
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Hannover

Scharfe Kritik an der Schulplanung der Stadtverwaltung übt die Schulexpertin der CDU-Ratsfraktion, Stefanie Matz. Lehrer hatten damals die überfüllten Klassen kritisiert, die dazu führen, dass ein Eingehen auf die einzelnen Schüler und eine individuelle Förderung deutlich erschwert bis unmöglich ist.

Nach den Sommerferien müssen nun wieder acht Gymnasien ihre maximale Klassengröße um einen Schüler auf dann jeweils 31 Kinder erweitern. Im jetzt zu Ende gegangenen Schuljahr waren die fünften Klassen an allen der stadtweit bisher 16 Gymnasien auf 31 Schüler aufgestockt worden.

„Obwohl jetzt das 17. Gymnasium in Betrieb geht, herrscht zunehmend Platzmangel an der beliebtesten Schulform in Hannover“, stellt CDU-Ratsfrau Stefanie Matz fest. Die Engpässe legten eine seit Jahren verfehlte Schulentwicklungsplanung der Stadt Hannover für den Bereich der Gymnasien offen, kritisiert sie. „So große Klassen lassen kaum Zeit und Raum für das individuelle Eingehen auf einzelne Schüler. Die Leidtragenden sind die Lehrer sowie unsere Kinder.“

Angesichts der Zahl der Schüler, die die fünfte Klasse am Gymnasium wiederholen müssen, plädiert Stefanie Matz für eine bessere Beratung am Ende der Grundschulzeit. 107 Kinder werden die fünfte Klasse zum zweiten Mal besuchen, das macht den Umfang von gut drei Klassen aus.

„Die Zahlen spiegeln auch wider, dass das Angebot der drei Oberschulen in unserer Stadt mehr in das Bewusstsein der Grundschullehrer, der Schüler und Eltern gerückt werden muss“, meint Stefanie Matz. Daran müsste auch die Stadt als Schulträger ein Interesse haben. Diese kleinen Oberschulen, die in Hannover als Integrierte Stadtteilschulen laufen, bieten nach Einschätzung der CDU-Frau Vorteile, da sie eine intensivere Betreuung der Schüler sowie eine verstärkte Berufsorientierung gewährleisteten. Als eine Art Mini-Gesamtschule haben sie Schulsozialarbeiter und Ganztagsangebote. „Es ist ganz wichtig, diese Schulen jetzt zu bewerben“, sagt Matz. Sie seien eine gute Alternative für Kinder, die in großen Integrierten Gesamtschulen überfordert sein könnten.

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