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CDU lehnt höhere Ticketpreise für Zoo ab

Zoo Hannover CDU lehnt höhere Ticketpreise für Zoo ab

Die Geschäftsführung vom Zoo Hannover plant aktuell keine Preiserhöhungen für die kommende Saison. Das letzte Wort ist allerdings noch nicht gesprochen. Nach Angaben von Unternehmenssprecher Sebastian Bär wird die Situation Thema der nächsten Aufsichtsratssitzung Mitte November.

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Ende vergangener Woche war bekannt geworden, dass bis Ende August nur rund 865.000 Besucher im Zoo waren und damit 11 Prozent weniger als erwartet.

Quelle: Wilde/Archiv

Hannover. Die Geschäftsführung vom Zoo Hannover plant aktuell trotz der merkbar hinter den Erwartungen zurückliegenden Besucherzahlen und der damit verbundenen Einnahmerückgänge keine Preiserhöhungen für die kommende Saison. Allerdings ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Nach Angaben von Unternehmenssprecher Sebastian Bär wird die Situation Thema der nächsten Aufsichtsratssitzung Mitte November. „Erst dann gibt es endgültige Entscheidungen“, sagt er.

Ende vergangener Woche war bekannt geworden, dass bis Ende August nur rund 865.000 Besucher im Zoo waren und damit 11 Prozent weniger als erwartet. Dieser Trend hat sich im September sogar noch verstärkt. Intern rechnet der Zoo nach Informationen der HAZ mit einem Defizit von bis zu 3 Millionen Euro, kalkuliert waren lediglich 527.000 Euro. Eigentlich sollte der Tierpark einer Vereinbarung mit der Region als Eigner zufolge vom kommenden Jahr an keine roten Zahlen im laufenden Betrieb mehr schreiben. Im Gegenzug will die Region bei den im Masterplan für den Zooausbau vorgesehenen millionenschweren Investitionen helfen.

Die Politik wurde von der ungünstigen Entwicklung überrascht. „Da gibt es Beratungsbedarf. Wir müssen uns die Zahlen genau angucken. Erst dann kann man entscheiden, welche Maßnahmen zu treffen sind“, sagt Andreas Strauch, der für die SPD im Ausschuss für Nah­erholung sitzt. Sein Kollege Werner Rump (CDU) hält nichts vom Dreh an der Preisschraube. „Man kann fehlende Einnahmen nicht damit kompensieren, dass man das Eintrittsgeld erhöht“, sagt er. Rump sieht den Ausweg eher darin, die Attraktivität des Zoos weiter zu erhöhen. Eine gute Übergangslösung sei dabei der angedachte Turm, in dem virtuelle Naturwelten gezeigt werden. Bis die ersten Attraktionen aus dem Masterplan stehen, wird noch einige Zeit ins Land gehen.

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