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CDU will Bürgerbeteiligung zu Steintorplatz

Streit um Bebauung CDU will Bürgerbeteiligung zu Steintorplatz

Der Konflikt um die Bebauung des Steintorplatzes spitzt sich zu. Die zweitgrößte Ratsfraktion, die CDU, hat jetzt einstimmig beschlossen, einen Antrag auf Bürgerbebeteiligung einzureichen. „Wir wollen die Menschen in unserer Stadt aktiv in die künftige Gestaltung des Steintorplatzes einbeziehen“, sagt Fraktionschef Jens Seidel.

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Die ungefähre Skizze macht es deutlich: Die Torhäuser verengen den weiten Platz zu einem schmalen Durchgang.

Quelle: Archivfoto: Wilde, Montage: Winternheimer/Llorens

Hannover. Die Ratsmehrheit will den Platz bebauen lassen. Investor ist die Firma Centrum aus Düsseldorf, die in Hannover bereits das neue Kröpcke-Center und das neue Heutelbeck-Haus gebaut sowie das Drachentöterhaus von Brinkmann modernisiert hat. Centrum will zwei sechsgeschossige Gebäude auf der derzeitigen Platzfläche errichten, zwischen denen die Fußgängerzone als Achse vom Kröpcke zur Langen Laube hindurchführt. So hatte es ein Architektenwettbewerb aus dem Jahr 2009 skizziert. Damals hatte der Rat ohne Gegenstimmen das Bebauungsplanverfahren gestartet. Zwischenzeitlich hatte die FDP das Aus für die Planungen beantragt, was von der Ratsmehrheit abgelehnt wurde. Im Dezember des vergangenen Jahres ist vom Rat nun die vorgezogene Bürgerbeteiligung gestartet worden.

CDU-Fraktionschef Seidel begründet die Forderung nach einer echten Bürgerbeteiligung jetzt mit einer „großen Bewegung gegen die geplante Bebauung am Rande des Zentrums“, die spürbar sei. Sie zeige, „wie wichtig dieser Platz ist zum Verweilen, für Veranstaltungen, zum ,Platz erleben‘“. Die Opposition erwarte von Rot-Grün, „Bürgerbeteiligung nicht nur mit Alibiveranstaltungen zu postulieren, sondern leeren Floskeln jetzt auch Taten folgen zu lassen“.

Petition hat 4005 Unterstützer: Die Internetpetition gegen die Platzbebauung hat mittlerweile über 4000 Unterstützer. Gewertet werden davon rund 3100 Teilnehmer, die ihren Wohnsitz in Hannover haben. Das sind 72 Prozent der erforderlichen Anzahl von 4300. Die Petition hat keine rechtsbindende Wirkung, soll allerdings ein Signal setzen.

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