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CDU will Lorenz nicht als Kandidaten

Bundestagsabgeordneter CDU will Lorenz nicht als Kandidaten

Mit seiner Ankündigung, erneut für den Bundestag kandidieren zu wollen, hat der 74-jährige Wilfried Lorenz in der hannoverschen CDU Kopfschütteln ausgelöst. Seine Bewerbung findet bei den Christdemokraten im Wahlkreis Hannover-Nord kaum Unterstützung.

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Von Parteifreunden kritisiert: Wilfried Lorenz.

Quelle: Imago

Hannover. Nach Informationen der HAZ haben sich fünf von sieben Vorsitzenden der betroffenen Ortsverbände gegen Lorenz ausgesprochen. Das sei zwar nur ein Stimmungsbild, heißt es in der CDU, aber ein Hinweis darauf, wie die Kandidatenkür bei der Urwahl im Januar ausgehen könnte. Lorenz‘ Mitbewerber, der 29-jährige Ratsherr und Parteivize Maximilian Oppelt, scheint dagegen viel Zuspruch zu bekommen.

Lorenz kam vor vier Jahren durch günstige Umstände in den Bundestag. Obwohl er auf Platz 31 der Landesliste stand, reichte es knapp für den Einzug in den Bundestag. „Ich habe viel für die Sicherheit Deutschlands bewegt“, sagte Lorenz kürzlich.  Daher wolle er in Berlin weitermachen.

Die hannoverschen Christdemokraten kreiden Lorenz an, dass er sich in seinem Wahlkreis kaum blicken ließ. „Auch im Kommunalwahlkampf war er wenig präsent“, sagt ein CDU-Mann. In den Ratsversammlungen sei sein Stuhl fast immer leer geblieben. „Mandate sind kein Erbhof“, sagt ein anderer Christdemokrat.

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