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Welcher Weihnachtsbaum darf es sein?

Verkaufsstart in Hannover Welcher Weihnachtsbaum darf es sein?

Nur wenige Christbäume werden schon jetzt geschmückt – die meisten kommen erst kurz vor dem Fest in die Stuben. Trotzdem ist der Andrang beim Verkaufsstand am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer bereits groß. 

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Welcher ist der Schönste? Alexander und Christina Rötzheim suchen mit Sohn Clemens eine kleine Tanne aus.

Quelle: Wallmüller

Hannover. Dieses Jahr machen Christina und Alexander Rötzheim mal eine Ausnahme. Ihr kleiner Weihnachtsbaum soll schon ab heute das Wohnzimmer erhellen und nicht erst kurz vor den Weihnachtstagen. Der Grund für den Bruch mit der Tradition ist Sohn Clemens. „Er ist jetzt zwei Jahre alt und bekommt zum ersten Mal Weihnachten richtig mit“, sagt Mutter Christina. „Da soll er auch lange was vom Tannenbaum haben.“ Also schlenderte die Familie am Montagnachmittag durch die aufgereihten Weihnachtsbäume beim Verkaufsstand am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer und suchte sich ihr Bäumchen aus: eine kleine Nordmanntanne im Topf für 18 Euro.

Preislich hat sich bei den Nadelbäumen im Vergleich zum Vorjahr nichts geändert. Am Maschsee verkauft die Gärtnerei Nötel erneut Nordmanntannen zum Sonderpreis von 20 Euro und reduzierte Blautannen für 15 Euro. Der Normalpreis für die Zwei-Meter-Nordmanntanne mit den weichen, dunkelgrünen Nadeln liegt bei 45 Euro, für die Blautanne in gleicher Größe zahlen die Kunden etwa 30 Euro.

Die meisten Bäume, die derzeit verkauft werden, kommen jedoch noch nicht in die Weihnachtsstuben. „Was jetzt gekauft wird, ist zunächst für den Balkon oder die Terrasse gedacht“, sagt einer der Tannenbaumverkäufer. Bei guter Pflege können diese Tannenbäume auch recht lange halten. „Eine Frau hat mir vor ein paar Tagen erzählt, ihr Baum vom letzten Jahr hielt sogar bis Ostern“, erzählt der Mann. Am kommenden dritten Adventswochenende erwartet er den ersten großen Ansturm.

Karin Förster will nicht mehr warten. Mit ihrer Arbeitskollegin Brigitte Sturm-Funke ist sie gerade um den Maschsee spaziert, als die beiden den Verkaufsstand entdeckt haben. „Da habe ich die Gelegenheit gleich genutzt“, sagt Förster und trägt eine kleine Blautanne im Topf zum Kassenhäuschen. „Der bleibt bis zum Fest aber draußen“, sagt sie. Denn in ihrem Wohnzimmer sei es zu warm, da würde er viel zu schnell die Nadeln verlieren.

Diese Sorgen macht sich Bettina Dörr nicht. Bei ihr steht der Weihnachtsbaum schon ab dem ersten Advent geschmückt im Wohnzimmer. Rote und gläserne Kugeln zieren ihn dieses Jahr, über den Ästen hängen weiße Strähnen Engelshaar. „Meine elfjährige Tochter und mein Mann ziehen jedes Jahr am Sonnabend vorher los, kaufen den Baum und schmücken ihn – das ist Tradition“, erzählt Dörr. Sie findet es schön, den Baum die ganze Adventszeit über im Blick zu haben. „Ich finde die Dunkelheit in dieser Jahreszeit schrecklich. Das Licht der Kerzen am Baum heitert mich deshalb jedes Mal auf.“

Und damit er nicht so schnell nadelt, hat sie zwei Tipps parat: Der Raum sollte nicht zu stark geheizt und immer darauf geachtet werden, dass in der Schale des Tannenbaumständers genug Wasser ist. Dann hält der Baum auch drinnen bis zum Fest.

Von Isabel Christian

Hier können Sie selbst eine Tanne schlagen

Unter den Hunderten von Weihnachtsbäumen den richtigen zu finden ist nicht nur für Kinder eine große Sache. Noch spannender wird es allerdings, wenn der Baum auch selbst geschlagen werden kann. In der Region Hannover gibt es dafür mehrere Möglichkeiten:

Am vierten Adventswochenende wird im Misburger Wald wieder nach den schönsten Christbäumen gesucht. Am Sonnabend, 19. Dezember, von 10 bis 14 Uhr können Besucher dort ihren Baum schlagen. Äxte und Sägen können dafür geliehen werden. Auch einige Baumplantagen verkaufen Tannenbäume, die von den Kunden selbst geschlagen werden, zum Beispiel auf den Flächen des Forstbetriebs Lange in Isernhagen und bei Kananohe. Diese sind vom 11. bis 24. Dezember täglich von 9.30 bis 16.30 Uhr geöffnet. Auf der Weihnachtsbaumplantage Negenborn der Familie Backhaus in der Wedemark geht es am dritten Adventswochenende los. Dort können Kunden ab Sonnabend, 12. Dezember, täglich von 10 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit ihren Lieblingsbaum fällen.  isc

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