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Bunter Umzug für Toleranz

Christopher Street Day Bunter Umzug für Toleranz

Tausende sind am Sonnabend durch Hannovers City gezogen, um für mehr Toleranz im Umgang mit Homosexuellen zu demonstrieren. Die Parade zum Christopher Street Day (CSD) steht unter dem Motto "Welcome".

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Bunt und fröhlich ging es bei der Christopher-Street-Day-Parade in Hannover zu.

Quelle: Nancy Heusel

Hannover. "Wir wollen die Willkommenskultur auf alle Minderheiten übertragen", sagt Corinna Weiler vom Veranstaltungsteam. Von 14.15 Uhr bis 16.30 Uhr ziehen die CSD-Demonstranten durch die Innenstadt. Die Zahl der Teilnehmer ist in diesem Jahr deutlich geringer als in den Jahren zuvor, nur vereinzelt haben sich Teilnehmer schrill kostümiert.

Bunte Parade und Werben für Toleranz: Die Christopher-Street-Day-Parade 2016 in Hannover.

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Sascha L., Künstlername Aurora Fiur, gehört zu den wenigen, die sich in Schale geworfen haben. Sein glitzernd, rotes Kleid ist maßgeschneidert, wochenlang habe er sein Make-up ausprobiert. "Mainstream ist nicht alles, das gilt es zu zeigen", sagt er.

"Ein Kampftag ist das für uns schon lange nicht mehr", sagt Steffen Knoke. Er ist seit zwei Wochen mit seinem Partner Matthias verheiratet und aus Berlin angereist. "Wir besuchen Freunde in Hannover", sagt Matthias Knoke. Letztlich sei der CSD eine Mischung aus politischer Aussage und Happening. Sorge bereitet den beiden Männern im Schottenrock der konservative Trend in Deutschland. "Wenn das so weitergeht, sind wir die ersten, die Nachteile bekommen ", sagt Steffen Knoke. Verhältnisse wie in Russland, wo Schwulendemos mit dem Polizeiknüppel beendet werden, wolle er hier nicht haben.

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