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Aus der Stadt Neues City-Pflaster soll rutschfester sein
Hannover Aus der Stadt Neues City-Pflaster soll rutschfester sein
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00:16 08.04.2017
Von Conrad von Meding
Im Rathaus wurde gestern über den Ausbau der Großen Packhofstraße abgestimmt - erstmals soll das neue Pflaster dann zum Einsatz kommen. Quelle: Foto: Conrad von Meding
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Hannover

Gut eine halbe Million Euro soll die Erneuerung des heruntergekommenen Belags in der wichtigen Einkaufstraße kosten. Von Ratsmitgliedern fast aller Fraktionen gab es Lob für die voranschreitende Modernisierung der Innenstadt - Oppositionspolitiker aber kritisierten erneut scharf das von vielen Bürgern als zu glatt empfundene Pflaster. Weil es zugleich Kritik an der Dreckanfälligkeit gibt, wies "Hannoveraner"-Ratsherr Gerhard Wruck darauf hin, dass es sich um einen klassischen Zielkonflikt handele. Wenn das Pflaster weniger glatt bestellt werde, dann nehme die raue Oberfläche eben auch mehr Dreck auf. Die Stadt muss an Aha jetzt erhöhte Reinigungskosten zahlen, weil eine Sondermaschine gekauft wurde, um vor allem die klebrigen Kaugimmis abzubekommen. FDP-Fraktionschef Wilfried Engelke machte den Spruch des Tages, als er sagte: "Eigentlich müsste man Platten verlegen, die die Kaugummis zurückspucken."

Tiefbau-Vizechef Peter Freiwald betonte, dass die Stadt das Pflaster stets nach der DIN für Freiflächenverlegungen bestelle, es entspreche also der Norm. Auf Nachfrage des CDU-Politikers Felix Blaschzyk bestätigte er aber, dass man dem Hersteller jetzt zusätzliche Auflagen zur Rutschfestigkeit machen werde.

Gegen die Umbenennung des Franziuswegs haben Anwohner im Bauausschuss mit einer Eingabe protestiert. Der ehemalige Hochschulrektor Prof. Otto Franzius habe sich keiner Nazi-Verbrechen schuldig gemacht. Das Urteil der städtischen Kommission sei fehlerhaft, die Umbenennung daher nicht nötig.

Conrad von Meding 08.04.2017

Tierschützer werfen Pflegern im Zoo Hannover vor, Baby-Elefanten zu misshandeln, um ihnen Kunststücke beizubringen. Der Zoo kündigte am Mittwoch an, konsequent zu handeln, sollte irgendwo ein Fehlverhalten stattgefunden haben. Vorher wolle man die Aufnahmen genau analysieren. 

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Vor 15 Jahren begann die Planung, jetzt kann es losgehen: Am Mittwoch wurde auf dem ehemaligen Continental Gelände in Limmer der erste Spatenstich für das Wohnquartier Wasserstadt gesetzt. Oberbürgermeister Stefan Schostok sprach von einem "langgehegten Traum, der nun in Erfüllung geht".

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