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City-Ring bekommt erneut neue Markierung

Schnellste Verbindung für Radfahrer City-Ring bekommt erneut neue Markierung

„Der Ring wird immer besser. Wir arbeiten daran“, hat die Stadt im vergangenen Jahr in einem Faltblatt geworben. Gemeint war der City-Ring für Radfahrer, und an dem arbeitet die Stadt jetzt wieder. Sie ändert zwar bis auf eine kleine Ausnahme nicht die Streckenführung, aber nach nur einem Jahr die Markierung mittels Pfeilen und Symbolen auf der Fahrbahn.

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Endlich verbessert: Die Markierungen in der Innenstadt sind jetzt deutlich zu erkennen.

Quelle: von Ditfurth

Hannover. Der Ring ist die schnellste Verbindung für Radfahrer durch die Innenstadt, weil die Fußgängerzone bis auf wenige Ausnahmen tagsüber nicht befahren werden darf. Außerdem führt er an vielen Sehenswürdigkeiten wie Opernhaus, Altem Rathaus und Marktkirche vorbei. Im vergangenen April hatte die Stadt ihn das erste Mal markiert, und zwar erstens in einer sehr eigenwilligen türkisen Farbe und zweitens mit Symbolen, die Aufmerksamkeit in erster Linie in Form von Spott erregten. „Sind das Kaffeetassen? Oder Einkaufswagen?“, rätselten seinerzeit Passanten.

„Die im vergangenen Jahr aufgebrachte Markierung hatte ein sehr positives Feedback zur Grundidee“, heißt es nun seitens der Stadt. „Andererseits gab es zur Gestaltung und Ausführung auch kritische Stimmen“, erklärt Sprecherin Anne Ruhrmann. Deshalb habe man in Abstimmung mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club und der City-Gemeinschaft der Kaufleute die Gestaltung überarbeitet.

Herausgekommen ist dabei eine neue Farbe – ein kräftiges Blau ersetzt das komische Türkis. Wer angesprochen ist, wird auch klar. Zwischen Kreisen und an Schriftzügen sieht man keine Kaffeetassensymbolik mehr, sondern eindeutig stilisierte Radfahrer, vorbildlich mit Helm auf dem Kopf. Die Markierung ist größer und befindet sich nun nicht mehr am Rand der Straßen, sondern in Fahrbahnmitte. „Damit liegt sie nicht mehr in der Spurlinie der Autoreifen“, sagt Ruhrmann. Die Stadt konnte also mit der neuen Variante gleich noch eine Schwäche der alten beheben: Diese war durch die Reifen ziemlich lädiert worden.

Der Radler-Ring führt vom Ernst-August-Platz über Luisenstraße, Georgstraße, Windmühlenstraße Richtung Altstadt, dann weiter zum Schillerdenkmal und zurück zum Bahnhof. Ein bisheriger Schlenker am Marstall entfällt. Was sich viele Radfahrer gewünscht hätten, wird aber nicht passieren – breitere Fahrstreifen etwa. Von Fahrradstraßen nach Vorbild der Langen Laube ist schon gar nicht die Rede. „Dafür gibt es im Verlauf des City-Rings keine Planungen“, sagt Ruhrmann.

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