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Aus der Stadt "Ich staune immer noch"
Hannover Aus der Stadt "Ich staune immer noch"
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13:23 25.02.2017
Conchita Wurst mit dem Niedersächsischen Staatsorchester. Quelle: Droese

Der Opernball in Ihrem Wohnort Wien wurde am Donnerstag gefeiert. Da waren Sie schon in Hannover und haben für Ihren Auftritt geprobt. Warum haben Sie Hannover den Vorzug gegeben?

Am Wiener Opernball war ich schon ... haha, so einfach ist das. Und wie könnte ich es mir entgehen lassen, neue Erfahrungen zu sammeln und noch dazu mit einem so großartigen Orchester musizieren zu dürfen.

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Das Opernteam hat sich viel Mühe gegeben, Wiener Charme an die Leine zu holen. Wie gefällt Ihnen die Kulissenstadt hier im Opernhaus?

Es ist unfassbar, mit wie viel Liebe zum Detail Teile von Wien rekonstruiert wurden. Unglaublich viel Arbeit steckt da drin. Ich staune immer noch.

Welcher Opernball ist der schönere – das Original in Wien oder die hannoversche Variante?

Sie glauben doch nicht wirklich, dass ich mich festlege, haha! Jeder Ball ist auf seine eigene Art etwas ganz Besonderes.

Wie hat sich die Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Staatsorchester gestaltet?

Wahnsinnig unkompliziert und sehr entspannt. Die Stimmung war von Anfang an toll! Ich finde, es gibt kaum etwas Schöneres, als mit einem Orchester spielen zu dürfen.

Eine singende Hannoveranerin haben Sie bereits kennengelernt – beim Vorentscheid für den Eurovision Song Contest haben Sie jüngst Lenas „Satellite“ neu interpretiert. Gibt es Pläne für ein gemeinsames Projekt?

Hach, die wunderschöne Lena! Ich bin ein Riesenfan von ihr. Und nein, es gibt keine Pläne in diese Richtung. Aber wir haben ja beide noch genug Zeit dafür, sollte es sich ergeben.

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