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Der Wasserturm läuft heiß

Crazy Sense Festival Der Wasserturm läuft heiß

Eine große Party deutet sich an: Seit 14 Uhr dröhnen die Bässe rund um den Wasserturm an der Vahrenwalder Straße – denn das Crazy Sense Festival bittet zu einem Wochenende voller Musik – und glücklicherweise auch viel Sonnenschein.

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Quelle: Oehlschläger

Hannover. Es wird mit glitzerndem Konfetti geschossen, Seifenblasen fliegen über die feiernden Menschen hinweg und auf der Bühne tanzen Figuren, die jenen aus den Filmen Alice im Wunderland oder Fluch der Kabribik ähneln. Feuersäulen schießen in die sommerliche Luft empor. Von der kunstvoll gestalteten Bühne spornen die DJs mit mächtigen elektronischen Beats die Masse an, sich zu bewegen. Ihre Empore sieht wie eine große veraltete Maschine aus, die die „Energie“ der tanzenden Menschen in sich aufnehmen soll, hatte Wasserturm-Geschäftsführerin Nadine Witte erklärt – soweit das Konzept für das Bühnenbild.

Eine große Party deutet sich an: Seit 14 Uhr dröhnen die Bässe rund um den Wasserturm an der Vahrenwalder Straße – denn das Crazy Sense Festival bittet zu einem Wochenende voller Musik – und glücklicherweise auch viel Sonnenschein. 

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Und von dieser Energie war am Freitag eine Menge vorhanden. Bei herrlichem Wetter tanzten hunderte Menschen auf dem Gelände des Crazy Sense Festivals am Wasserturm. Viele hatten den spielerischen Gedanken der Fantas, doch der erwartete Andrang von etwa 8000 Menschen blieb vorerst aus. Gegen 19 Uhr schätzte Organisator Christoph Kiaman rund 4000 Menschen auf dem Gelände.

Der guten Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch. Ausgelassen bewegten sich die Festival-Besucher zu den eingängigen Rythmen. „Bis jetzt ist es super“, sagte Steven Marr, der aus Hamburg angereist war. Als er Freunde in Hannover besucht hatte, war er auf ddie Plakate am Wasserturm aufmerksam geworden. „Die waren nicht zu übersehen“, sagt er. Die Künstler wie Robin Schulz oder SteveAoki, die dort beworben wurden, hatten ihn und seine Frau Bianca schließlich überzeugt, sich ein Ticket zu kaufen. „Das Gelände ist super gestaltet“, lobt der 29-jährige Steven. Er habe sich jedoch gewundert, dass es noch nicht voller ist. „Das Bühnenbild und das gesamte Konzept ist zu wenig beworben worden“, sagt er.

Aus der Wedemark waren Pia, Sarah und Lea zum Crazy Sense Festival gekommen. Die 25-jährige Pia hat eine Tageskarte für Freitag gekauft, Sarah und Lea besuchen auch am Sonnabend das erstmals in Hannover stattfindende Festival. "Ein bisschen wird hier schon das Tomorrowland-Festival nachgeahmt", sagt Pia, die ihre Schwester Lea aus Mellendorf begleitet. Das sei aber nicht schlimm, im Gegenteil – die drei Frauen sind von dem Festival sehr begeistert. "Das ist für hannoversche Verhältnisse schon sehr groß", sagt Pia. Am meisten freuten sie sich auf den US-amerikanischen DJ Steve Aoki. Morgen kommt der deutsche Star-DJ Robin Schulz an den Wasserturm.

Bei Temperaturen über 25 Grad war bereits am frühen Abend reger Betrieb bei den Getränkeständen. Die Besucher mussten mit sogenannten Coins beahlen, die zuvor gegen Bargeld getauscht werden müssen. Wer vor lauter Tanzen das Essen vergaß, konnte sich an einem der Foodtrucks abseits des großen Rummels stärken. Dort gab es auch vegetarische Gerichte wie Bratnudeln mit Tofu oder ein Soja-Schnitzel mit Pommes.

Wem es draußen zu heiß war, fand im Kellergewölbe des Turms Möglichkeit zur Erfrischung. Dort war die Luft angenehm kühl, der Charakter der Musik im Vergleich zu der auf der Hauptbühne jedoch weniger massentauglich. In und unter dem Turn sollte noch bis in die frühen Morgenstunden gefeiert werden.

no

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