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D-Linie: CDU verlangt Tunnel-Test

Steintor – Hauptbahnhof – Raschplatz D-Linie: CDU verlangt Tunnel-Test

Die CDU-Regionsfraktion will erreichen, dass die sogenannte Scheelhaase-Lösung für die D-Linie der Stadtbahn ein Jahr erprobt wird und die Fahrgastzahlen ermittelt werden. Der Antrag zum Stadtbahnbau ist diese Woche Thema in der Regionsversammlung.

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„Wir sind davon überzeugt, dass eine deutliche Mehrheit die unterirdisch verkehrenden Bahnen benutzen wird“, sagt CDU-Fraktionschef Eberhard Wicke.

Quelle: Petrow

Hannover. „Wir sind davon überzeugt, dass eine deutliche Mehrheit die unterirdisch verkehrenden Bahnen benutzen wird“, sagt CDU-Fraktionschef Eberhard Wicke. Bei der Scheelhaase-Variante gelangen die Bahnen abwechselnd oberirdisch zum Steintor und durch den Tunnel zum Hauptbahnhof. SPD und Grüne lehnen das aber ab und wollen eine oberirdische Strecke mit Endstation am Raschplatz durchsetzen.

Bestärkt in ihrer Auffassung fühlt sich die CDU durch Äußerungen der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG), die über die finanzielle Förderung des Stadtbahnbaus entscheidet. Sie hatte entgegen üblichen Gepflogenheiten öffentlich deutlich Stellung zu einem laufenden Projekt bezogen und der Region dringend ans Herz gelegt, auch die Scheelhaase-Lösung auf Wirtschaftlichkeit zu prüfen. Der entsprechende Nachweis ist Voraussetzung für Finanzhilfen vom Land. Als erstes politisches Gremium soll in der kommenden Woche der Verkehrsausschuss der Regionsversammlung über das Stadtbahnprojekt befinden. Obwohl es auch Kritiker bei den Sozialdemokraten gibt, gilt es als unwahrscheinlich, dass die CDU mit ihrem Antrag durchkommt – zumal das rot-grüne Mehrheitsbündnis eine geheime Abstimmung verhindern kann.

Maike Schümer, Verkehrsexpertin der Grünen, erwartet, dass auch die LNVG die Raschplatzstrecke letztlich absegnet. „Eine Endstation am Steintor brächte Fahrgastverluste, das kann nicht Sinn der Sache sein“, sagt sie. Unverständnis äußerte Schümer über die Kaufleute, die für die Scheelhaase-Lösung streiten:„Damit würden Bahnen, in denen auch ihre Kunden sitzen, aus dem Kernbereich der Innenstadt verschwinden.“

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