Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt D-Linie: CDU verlangt Tunnel-Test
Hannover Aus der Stadt D-Linie: CDU verlangt Tunnel-Test
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:15 13.02.2013
Von Bernd Haase
„Wir sind davon überzeugt, dass eine deutliche Mehrheit die unterirdisch verkehrenden Bahnen benutzen wird“, sagt CDU-Fraktionschef Eberhard Wicke. Quelle: Petrow
Hannover

„Wir sind davon überzeugt, dass eine deutliche Mehrheit die unterirdisch verkehrenden Bahnen benutzen wird“, sagt CDU-Fraktionschef Eberhard Wicke. Bei der Scheelhaase-Variante gelangen die Bahnen abwechselnd oberirdisch zum Steintor und durch den Tunnel zum Hauptbahnhof. SPD und Grüne lehnen das aber ab und wollen eine oberirdische Strecke mit Endstation am Raschplatz durchsetzen.

Bestärkt in ihrer Auffassung fühlt sich die CDU durch Äußerungen der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG), die über die finanzielle Förderung des Stadtbahnbaus entscheidet. Sie hatte entgegen üblichen Gepflogenheiten öffentlich deutlich Stellung zu einem laufenden Projekt bezogen und der Region dringend ans Herz gelegt, auch die Scheelhaase-Lösung auf Wirtschaftlichkeit zu prüfen. Der entsprechende Nachweis ist Voraussetzung für Finanzhilfen vom Land. Als erstes politisches Gremium soll in der kommenden Woche der Verkehrsausschuss der Regionsversammlung über das Stadtbahnprojekt befinden. Obwohl es auch Kritiker bei den Sozialdemokraten gibt, gilt es als unwahrscheinlich, dass die CDU mit ihrem Antrag durchkommt – zumal das rot-grüne Mehrheitsbündnis eine geheime Abstimmung verhindern kann.

Maike Schümer, Verkehrsexpertin der Grünen, erwartet, dass auch die LNVG die Raschplatzstrecke letztlich absegnet. „Eine Endstation am Steintor brächte Fahrgastverluste, das kann nicht Sinn der Sache sein“, sagt sie. Unverständnis äußerte Schümer über die Kaufleute, die für die Scheelhaase-Lösung streiten:„Damit würden Bahnen, in denen auch ihre Kunden sitzen, aus dem Kernbereich der Innenstadt verschwinden.“

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Aus der Stadt „Politiker zum Löschangriff!“ - Feuerwehrnachwuchs diskutiert im Rathaus

Es geht um Mitbestimmung bei den Dienstabenden, Werbung für neue Mitglieder und einen Brandschützer-Wettbewerb für Lokalpolitiker: Ausgesprochen engagiert haben 65 Mitglieder (von insgesamt mehr als 300) der hannoverschen Jugendfeuerwehr und ihre Jugendleiter am Sonnabend im Rathaus wie richtige Politiker diskutiert.

Mathias Klein 10.02.2013

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte – dieses Sprichwort hat vor dem Amtsgericht neue Nahrung erhalten. Richter Thomas Garbe konnte einen Rechtsstreit zwischen zwei Firmen gütlich beilegen – und am Ende darf sich der Verein „Kinderherz“ freuen.  Ihm beschert der ungewöhnliche Ausgang des Prozesses eine Spende von 600 Euro.

Michael Zgoll 10.02.2013
Aus der Stadt „Mit Kappe in die Bütt“ - Aygül Özkan bekommt den Narrenorden

Als Auffangstation für Politiker beschrieb Volker Müller, Geschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen, die Funkenartillerie „Blau-Weiss Batterie Süd Döhren“. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler sowie Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode hätten bei den Narren bereits Asyl gefunden.

Stefanie Nickel 10.02.2013