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Aus der Stadt DGB rechnet mit 20.000 Teilnehmern
Hannover Aus der Stadt DGB rechnet mit 20.000 Teilnehmern
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00:15 03.05.2016
Von Andreas Schinkel
Der Demonstrationszug im letzten Jahr. Quelle: dpa
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Hannover

Der Demonstrationszug des DGB startet am Sonntag um 10 Uhr am Freizeitheim Linden, bewegt sich dann über Limmerstraße, Elisenstraße und Spinnereistraße bis zum Goetheplatz. Danach geht es weiter über den Friedrichswall zum Rathaus. Ein anderer Protestzug beginnt um 9.30 Uhr am Lister Platz.

Gegen 11 Uhr findet die Kundgebung auf dem Trammplatz statt. Hauptrednerin ist Edeltraud Glänzer, stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Bergbau, Chemie Energie (IG BCE). Oberbürgermeister Stefan Schostok wird Grußworte sprechen. Von 12 bis 18 Uhr dauert das Familienfest rund ums Rathaus mit diversen Musikgruppen, Spielen für Kinder und Info-Ständen.

Die Maikundgebung steht in diesem Jahr unter dem Motto „Zeit für mehr Solidarität“. Reiner Eifler, DGB-Chef für die Region Niedersachsen-Mitte, versteht darunter nicht nur die Solidarität in Betrieben und zwischen den Generationen, sondern auch die Integration von Flüchtlingen. „Wir wollen einen handlungsfähigen Staat. Darum muss mehr Geld in öffentliche Infrastruktur investiert werden“, sagt Eifler. Zudem müsse das Personal im öffentlichen Dienst aufgestockt werden.

„Wir trauern dem Klagesmarkt als Versammlungsort nach. Der Platz war deutlich größer, der Aufbau unkomplizierter“, sagt Hannovers DGB-Chef. Zwar sei die Zusammenarbeit mit dem Rathaus sehr gut, betont Eifler, aber der Raum für den Zeltaufbau sei begrenzt. „Die Scillablüten auf den Grünflächen engen uns ein“, sagt Eifler. Die Blüten seien streng geschützt, daher dürfe der DGB auf den wilden Beeten keine Zelte aufschlagen. Zudem ist der Gewerkschaftsbund gezwungen, Stände auf dem Friedrichswall zu errichten.

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