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Aus der Stadt Dafür brauchen die Kliniken in Hannover Geld
Hannover Aus der Stadt Dafür brauchen die Kliniken in Hannover Geld
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06:34 24.02.2017
Von Mathias Klein
Alles noch offen: Ob es für die Kliniken in Großburgwedel und Lehrte gibt, ist noch nicht geklärt.
Hannover

Mutter-Kind-Klinik

Die Pläne gibt es schon lange, jetzt hat der Krankenhausplanungsausschuss 35 Millionen Euro für den Bau einer neuen Geburtsklinik genehmigt. Die Klinik wird von den beiden Diakovere-Kliniken Henriettenstiftung und Friederikenstift gemeinsam betrieben. Vorgesehen ist der Bau direkt am Kinderkrankenhaus Auf der Bult, das die Frühgeborenenversorgung übernimmt. In der zweiten Jahreshälfte soll mit dem Bau begonnen werden, die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2019 geplant. Dann werden die beiden Geburtskliniken in der Henriettenstiftung und im Friederikenstift geschlossen. Über den genauen Standort gibt es derzeit noch Verhandlungen mit der Stadt.

Kinderkrankenhaus Auf der Bult

11,88 Millionen Euro für das Kinderkrankenhaus Auf der Bult stehen in direktem Zusammenhang mit dem Bau der Mutter-Kind-Klinik, wie der Ärztliche Direktor des Kinderkrankenhauses, Thomas Beushausen, erläutert. Es seien einige Anpassungen notwendig. Als Beispiel nannte er eine Vergrößerung des Blockheizkraftwerks und der Klimaanlage. Außerdem müssten der Intensivbereich und der OP-Bereich für die Kaiserschnitte vergrößert werden.

Friederikenstift

Das Friederikenstift erhält 35 Millionen Euro. Damit will man am bisherigen Standort neu bauen, damit die Handchirurgie in der Calenberger Neustadt untergebracht werden kann. Derzeit befindet sich die Handchirurgie in der Marienstraße. Diesen Standort will der Klinikkonzern aufgeben, das Gebäude soll verkauft werden.

Kinderpsychiatrie Wunstorf

Für 6,9 Millionen Euro aus dem Sonderinvestitionsprogramm des Landes kann das Regionsklinikum die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Wunstorf neu bauen. Die dafür bisher genutzten Gebäude sind rund 100 Jahre alt und entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Die Planungen laufen bereits seit zwei Jahren. Vorgesehen ist ein Gebäude mit zwei Stationen mit großzügigen, freundlich gestalteten und lichtdurchfluteten Räumen. Die Psychiatrie Wunstorf ist zuständig für die stationäre und teilstationäre psychiatrische Versorgung von etwa 700.000 Menschen im Nordosten der Stadt Hannover und der Region Hannover. Ihr Einzugsbereich reicht bis zu den Landkreisen Schaumburg und Nienburg.

Klinikum Wahrendorff Sehnde

Das Klinikum Wahrendorff erhält 48 Millionen Euro für den Neubau einer Zentralklinik am Standort Köthenwald in Sehnde-Ilten. Laut Klinik-Geschäftsführer Rainer Brase hätten die alten Gebäude einen hohen Sanierungsbedarf. Das Klinikum selbst gibt für den Neubau 17 Millionen Euro dazu.

Klinikum Robert Koch Gehrden

Zwar hat der Krankenhausplanungsausschuss für Gehrden nichts beschlossen, jedoch gab Ministerpräsident Stephan Weil bei seinem gestrigen Besuch die Zusage: Das Klinikum Robert Koch, das zum Regionsklinikum gehört, soll 80 Millionen Euro für den zweiten Bauabschnitt zur Modernisierung des Krankenhauses erhalten.

Großburgwedel und Lehrte

Ob es für die Pläne der Region zum Neubau des Krankenhauses Großburgwedel und zur Umgestaltung der Lehrter Klink Geld vom Land gibt, steht noch nicht fest. Zunächst muss die Geschäftsführung ein Konzept vorlegen, auf dieser Grundlage kann dann ein Zuschuss beantragt werden. Eine Zusage gilt jedoch derzeit als unsicher.

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