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Warum heißt der Flohmarkt eigentlich Flohmarkt?

Zum 50. Geburtstag Warum heißt der Flohmarkt eigentlich Flohmarkt?

Während des großen Altstadt-Flohmarkts am Hohen Ufer (Sonnabend, 8 bis 16 Uhr) wird bei einer kleinen Feierstunde um 11 Uhr auf dem Holzmarkt des 50. Geburtstags von Deutschlands ältestem Flohmarkt gedacht. Doch woher kommt eigentlich der Begriff Flohmarkt? Eine Spur führt nach Frankreich. 

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Marche aux puces – so heißt der Trödelmarkt an der Seine in Paris. Puces sind Flöhe, insofern handelt es sich um eine wörtliche Übersetzung. 

Quelle: Finn (Archiv)

Hannover. Woher stammt der Name Flohmarkt? Die Wurzeln für die Bezeichnung liegen in Frankreich. Marché aux puces – so heißt der Trödelmarkt an der Seine in Paris. Puces sind Flöhe, insofern handelt es sich um eine wörtliche Übersetzung. Die Kleidungsstücke, die es auf solchen Märkten zu kaufen gab, waren oft in hygienisch fraglichem Zustand – und dem Volksmund nach vielfach voller Flöhe.

Trödelmärkte, auf denen mit gebrauchter Kleidung gehandelt wurde, gab es allerdings auch schon im Mittelalter. Trotzdem gilt Hannover als Geburtsstadt des neuzeitlichen Flohmarkts in Deutschland.  Der Flohmarkt am Hohen Ufer wird an diesem Sonnabend 50 Jahre alt.

Der Flohmarkt in Hannover wird 50 Jahre alt. Am 8. April 1967 erhielt der gelernte Dekorateur und Lebens-Aktionskünstler Reinhard Schamuhn die Genehmigung der Stadt, dass normale Menschen Trödel in der Altstadt verkaufen dürfen. Impressionen von früher. 

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Bis zu 295 Händler zählt Hannovers Altstadtflohmarkt in den Sommermonaten – im Winter und bei schlechtem Wetter sind es deutlich weniger. Der Rundkurs über das Hohe Ufer, Brücke Schlossstraße, Leibnizufer an den Nanas und Marstallbrücke misst fast einen Kilometer.  

Die Preise sind sozial: Ein Meter Standlänge kostet 5 Euro Miete, je nach Tischlänge und -tiefe staffeln sich die Preise. Kassiert wird morgens, die Standbetreiber müssen im Sommer ab 7 Uhr aufbauen, Flohmarktzeit ist von 8 bis 16 Uhr, in den Wintermonaten von 9 bis 15 Uhr.

 

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