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Das Casa-Blanca-2 ist eröffnet

Innenstadt Das Casa-Blanca-2 ist eröffnet

Seit Freitagnacht wird wieder gefeiert: In der Weißekreuzstraße hat das Casa-Blanca-2 eröffnet, Nachfolger der legendären "kleinsten Disco der Welt", die Kultbetreiber Bodo Linnemann zum Jahreswechsel aus Altersgründen geschlossen hat.

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Quelle: Jan Philipp Eberstein

Hannover. Loungemusik, Spiegelwände, knallige LED-Blinkspiele - es könnte fast das alte Casa Blanca sein. Oder? "Nee, ist doch viel größer", sagt Bodo Linnemann und wackelt mit der Zigarette. Stimmt: Das neue Casa ist mit 170 Quadratmetern fast dreimal so groß wie der Vorgänger in Sichtweite. Die verwinkelten Räume im ehemaligen "Le Fiacre" haben aber das Zeug, zum würdigen Clubnachfolger zu werden. Barhocker, einige Bilder und natürlich der Bananenbaum sind Originaleinrichtungsgegenstände, auch die Boxen stammen aus dem Ursprungslokal, das jetzt als Erweiterung von "Reimanns Eck" dient.

In der Weißekreuzstraße hat das Casa-Blanca-2 eröffnet.

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Christian Haas (47), zuletzt rechte Hand des 75-jährigen Linnemanns, hat den neuen Club mit viel Arbeit und nach eigenen Angaben einem Budget von rund 50.000 Euro eingerichtet. Auch ein Großteil des Personals konnte er übernehmen - und den Namen. Das hat Linnemann erlaubt. Am Freitagabend kamen zahlreiche Casa-Stammgäste und stießen auf die Neueröffnung an.

Alles klar zum Neustart: Christian Haas (li.) und Bodo Linnemann.

37 Jahre lang war die angeblich „kleinste Disko der Welt“ wegen gelegentlicher Promi-Dichte und der eigenwilligen Einlasspolitik von Betreiber Linnemann ein Unikum. Linnemanns an der Türluke gern wiederholter Spruch: „Kinder, seid nicht sauer, aber heute passt es nicht“ war Markenzeichen des Miniclubs, in dem zu Hochzeiten etwa Rolling-Stones-Gitarrist Keith Richards oder Grace Jones feierten. Im neuen Club will er die Türsteherfunktion gelegentlich übernehmen. Auch wenn es wegen der ungewohnten Größe dort nicht so häufig überfüllt sein dürfte.

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