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Aus der Stadt Das City-Pflaster wird weniger rutschig
Hannover Aus der Stadt Das City-Pflaster wird weniger rutschig
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00:16 21.04.2017
Von Conrad von Meding
Die Große Packhofstraße ist eine von Hannovers Einkaufsstraßen. Quelle: Archiv/Michael Thomas
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Hannover

Nach jahrelanger Kritik an zu rutschigem Innenstadtpflaster will die Verwaltung dem Hersteller der Betonplatten jetzt neue Vorgaben machen. Beim Ausbau der Großen Packhofstraße soll der neue Belag erstmals zum Einsatz kommen.

Gut eine halbe Million Euro soll die Erneuerung des heruntergekommenen Belags in der wichtigen Einkaufstraße kosten. Von Ratsmitgliedern fast aller Fraktionen gab es Lob für die voranschreitende Modernisierung der Innenstadt - Oppositionspolitiker aber kritisierten erneut scharf das von vielen Bürgern als zu glatt empfundene Pflaster. Weil es zugleich Kritik an der Dreckanfälligkeit gibt, wies „Hannoveraner“-Ratsherr Gerhard Wruck darauf hin, dass es sich um einen klassischen Zielkonflikt handele. Wenn das Pflaster weniger glatt bestellt werde, dann nehme die raue Oberfläche eben auch mehr Dreck auf.

„Eigentlich müsste man Platten verlegen, die die Kaugummis zurückspucken“

Die Stadt muss an Aha jetzt erhöhte Reinigungskosten zahlen, weil eine Sondermaschine gekauft wurde, um vor allem die klebrigen Kaugummis abzubekommen. FDP-Fraktionschef Wilfried Engelke machte den Spruch des Tages, als er sagte: „Eigentlich müsste man Platten verlegen, die die Kaugummis zurückspucken.“

Tiefbau-Vizechef Peter Freiwald betonte, die Stadt bestelle das Pflaster stets nach der Norm für Freiflächenverlegungen. Auf Nachfrage bestätigte er aber, dass man dem Hersteller jetzt zusätzliche Auflagen zur Rutschfestigkeit machen werde.

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