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Fuchsbau-Festival soll zurück nach Hannover

Georgengarten statt Lehrte Fuchsbau-Festival soll zurück nach Hannover

Das Fuchsbau-Festival, ein dreitägiges Musik- und Kunst-Festival mit rund 3000 Besuchern, soll im kommenden Jahr im Georgengarten stattfinden. Das wünscht sich der städtische Personaldezernent Harald Härke, der ab November auch die Kulturverwaltung übernimmt.

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Musik, Kunst, Diskussionen: Das Fuchsbau-Festival.

Quelle: Philipp von Ditfurth/Archiv

Hannover. „Eine so schöne Veranstaltung wie das Fuchsbau-Festival wollen wir wieder in die Stadt holen“, sagt Härke der HAZ. Nach den Sommerferien sind erste Gespräche zwischen der Stadt und den Festival-Machern anberaumt. In diesem Jahr kommen die Fans von experimenteller Kunst und elektronischer Musik noch in der Lehrter Ziegelei zusammen. Das Festival dauert vom 14. bis 16. August.

Fuchsbau-Festival 2013: Die täglich rund 1000 Besucher auf dem Gut Wederade bei Eldagsen haben Sommer, Sonne, Kunst und Musik genossen.

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„Fuchsbau-Fest heißt, dass man sich drei Tage lang in eine Höhle begibt“, sagt Festival-Koordinator Christoffer Horlitz. Die Veranstaltung besteht zu jeweils einem Drittel aus künstlerischen Darbietungen, Konzerten von Bands und Diskjockeys sowie aus Diskussionsrunden über literarische und gesellschaftliche Themen.

Festival steht unter dem Motto „Größenwahn“

Immer steht das Festival unter einem Motto, in diesem Jahr ist es der „Größenwahn“. „Wir sprechen über Maßlosigkeit in der Kunst und in der Wirtschaft und haben hochkarätige Gäste eingeladen“, sagt Horlitz. Musiker aus ganz Deutschland und den Nachbarländern treten auf. Die überwiegend elektronische Musik ziehe zwar ein sehr junges Publikum an, sagt Horlitz, aber an den Ausstellungen, Lesungen und Gesprächen fänden auch ältere Menschen Gefallen.

Fuchsbau-Festival 2014: Rund 2000 junge Menschen feierten beim Fuchsbau-Festival in Eldagsen.

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Als das Festival vor drei Jahren startete, trafen sich die Kunst- und Musikfans noch im Musiktheater Bad in Herrenhausen. Doch aufgrund neuer baurechtlicher Bestimmungen musste das Festival verlagert werden. In Springe fand die Veranstaltung zunächst eine neue Heimat, doch zwischen Stadtverwaltung und Festivalbetreibern brach Streit aus.

Die Organisatoren fühlten sich von den Behörden drangsaliert, Brandschutzauflagen seien überhöht und trieben die Kosten in die Höhe, hieß es. Springes damaliger Bürgermeister Jörg-Roger Hische, der kürzlich verstarb, warf den Festivalbesuchern vor, zu randalieren und in Vorgärten zu urinieren. Die Polizei registrierte indes keine Verstöße. Am Ende wichen die Festivalmacher nach Lehrte aus - und kehren 2016 zurück nach Herrenhausen.

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