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Aus der Stadt Das ist das Programm der DFB-Elf in Hannover
Hannover Aus der Stadt Das ist das Programm der DFB-Elf in Hannover
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00:16 12.10.2016
Von Uwe Janssen
Quelle: HAZ-Archiv/Montage
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Hannover

„Der Müller kommt gern“, sagt Jochen Zwingmann. Der hannoversche Journalist und jahrelange Begleiter der Deutschen Fußballnationalmannschaft weiß, wie Jogis Jungs ticken. Und Thomas Müller ist unter anderem deshalb so beliebt bei den Fans, weil er eben gern mal kommt - zu ihnen nämlich, um ein Autogramm zu geben oder für ein Selfie zu posieren. Allerdings wird es wohl nicht ganz einfach werden, beim Besuch der Nationalmannschaft in Hannover an die Spieler ranzukommen. Am Dienstag geht es in der HDI-Arena um Punkte in der WM-Qualifikation - gegen die Nordiren mit ihren sangesfreudigen Fans.

Die Sicherheit steht im Vordergrund, nicht nur wegen der dramatischen Ereignisse beim letzten Auftritt der Mannschaft im vergangenen Jahr in Hannover. Zudem ist das Programm straff durchorganisiert. Am Montag gegen 11 Uhr soll der Mannschaftsbus Hamburg verlassen, wo das Team am Sonnabend Tschechien mit 3:0 besiegt hat. Nach der Ankunft im Hotel Radisson Blu an der Expo Plaza, das dem sonst üblichen Quartier in Barsinghausen diesmal vorgezogen wurde, wird das Team noch eine Trainingseinheit um 17.15 Uhr im Stadion absolvieren, die allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. Selbst Journalisten dürfen nur ein paar Minuten zugucken, dann will Bundestrainer Joachim Löw mit seinen Jungs allein sein. Vorher wird der Chefcoach zur Pressekonferenz im Stadion erscheinen, auch die Robert-Enke-Stiftung wird am Nachmittag ihre Arbeit vor Journalisten vorstellen, neben Teresa Enke und Teammanager Oliver Bierhoff wird DFB-Präsident Reinhard Grindel daran teilnehmen. Auch Gegner Nordirland wird am Abend noch die Chance bekommen, in der HDI-Arena zu trainieren.

Es gibt noch Karten

Am Dienstag dann wird sich die deutsche Mannschaft nur noch lockermachen für das Spiel, das um 20.45 Uhr angepfiffen werden soll. Der Vorverkauf lief zunächst etwas schleppend, nach dem guten Spiel der DFB-Elf am Sonnabend hat die Sache aber noch mal Schwung bekommen. „Vielleicht kriegen wir ja doch noch mehr als 40.000 Besucher hin“, sagt Zwingmann.

Nach dem Spiel gehts nach seiner Einschätzung für die meisten Spieler so zügig nach Hause, wie es die Flugverbindungen zulassen. „Schließlich wartet auch die Bundesliga wieder.“ Oder die entsprechenden Ligen im Ausland für Spieler wie Toni Kroos, Sami Khedira oder Mesut Özil.

Also, wo gibt es für Herbstferienkinder die beste Chance auf ein Autogramm von den Idolen? „Vielleicht bei der Ankunft, da haben die Spieler noch nicht direkt das Training vor der Brust.“ Und Müller, der kommt ja sowieso gern.

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