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Stift zum Heiligen Geist bleibt Altenheim

Beschluss des Vorstands Stift zum Heiligen Geist bleibt Altenheim

Das Stift zum Heiligen Geist wird nicht zum Obdachlosenheim umgewandelt. Der Vorstand hat auf seiner jüngsten Sitzung beschlossen, dass in dem Jugendstilgebäude im Stadtteil Bult weiterhin ein Altenheim untergebracht sein wird.

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Das Stift zum Heiligen Geist bleibt als Altenheim erhalten.

Quelle: HAZ

Hannover. Damit enden für die mehr als 80 Bewohner und auch für die Mitarbeiter quälende Monate der Unsicherheit. Bereits im vergangenen Herbst hatte der damalige Stiftungsvorstand beschlossen, das Altenheim aufzulösen, sollte es zu keiner Einigung mit den Mitarbeitern über die Bezahlung kommen.

Diesen Beschluss hat der Vorstand jetzt rückgängig gemacht. Voraussetzung dafür war eine Einigung mit den Mitarbeiter. Diese hatten eine Bezahlung nach den Tarifen des öffentlichen Dienstes eingeklagt. Nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, SPD-Ratsherr Jens Menge, verzichten die Mitarbeiter jetzt auf eine Anlehnung ihrer Gehälter an den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes. "Sie werden aber nicht schlechter gestellt, als bisher", betonte Menge. Der Stiftungsvorstand bildet gemeinsam mit Mitarbeitervertretern eine Kommission, die über die künftige Gestaltung eines Haustarifvertrages reden soll.

Woher die nötige Finanzspritze für das Stift kommen soll, ist allerdings noch unklar. Nach Angaben von Menge werde derzeit rechtlich geprüft, ob ein Griff in die Rücklagen rechtlich möglich ist. Sollte das nicht der Fall sein, komme auch eine Kreditfinanzierung in Frage.

Die Stiftung ist die älteste Stiftung der Stadt, sie wurde im Jahr 1256 gegründet. Menge kündigte an, dass der 760. Geburtstag im Sommer "in gebührender Weise" mit Bewohnern, Mitarbeitern und Nachbarn gefeiert werde.

Von Mathias Klein

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