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Neues Wohnheim für Studenten eröffnet

Studentenwerk Hannover Neues Wohnheim für Studenten eröffnet

Das Studentenwerk Hannover hat Freitag mit einer Feier das neue Klaus-Bahlsen-Studentenwohnheim in der Nordstadt in Betrieb genommen. Es bietet Platz für 128 Studenten.

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Vor dem Klaus-Bahlsen-Studentenwohnheim in der Wilhelm-Busch-Straße: Regionspräsident Hauke Jagau, Prof.  Burkhard Huch von der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung, Finanzminister Peter-Jürgen Schneider, Bewohner Julius Heinzel, Eberhard Hoffmann, Bürgermeister Thomas Hermann.

Quelle: Villegas

Hannover. Mit einer Feier für Sponsoren und Unterstützer hat das Studentenwerk Hannover das Klaus-Bahlsen-Studentenwohnheim am Freitag offiziell in Betrieb genommen. Die meisten Studenten haben das Gebäude in direkter Nähe zur Leibniz-Uni bereits Anfang Oktober bezogen. Sie sind sehr zufrieden mit den modernen Räumen, wie Bewohner Julius Heinzel berichtet. Der 18-Jährige aus Stuttgart studiert an der Leibniz-Uni Wirtschaftsingenieur und sammelt im Wohnheim jetzt seine ersten WG-Erfahrungen. „Wir sind alle dankbar, dass wir hier kostengünstig leben können.“ Die Warmmiete liegt bei 267 bis 370 Euro (bei Zimmern mit eigenem Bad).

Das Studentenwerk hat das Klaus-Bahlsen-Studentenwohnheim an der Wilhelm-Busch-Straße eröffnet.

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Innerhalb von 15 Monaten ist das alte Wohnheim an der Wilhelm-Busch-Straße saniert und durch einen Neubau ergänzt worden. Dabei sind 70 neue Wohnheimplätze entstanden. Insgesamt bietet das Haus jetzt Platz für 128 Studenten. „Ohne die großzügige und großartige Förderung der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung wäre das nicht möglich gewesen“, unterstreicht Studentenwerkschef Eberhard Hoffmann. Die Stiftung förderte das Bauprojekt maßgeblich mit 2,3 Millionen Euro. Ein Zuschuss von rund 720 000 Euro kam von der Region Hannover. Das Land Niedersachsen gab ein zinsloses Darlehen. „Der Anteil des Landes ist mit 230 000 Euro bescheiden“, urteilt Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider. Über die Finanzierung neuer Studentenwohnheime werde in der neuen Koalition zu diskutieren sein.

Schneider verweist auf die steigenden Studentenzahlen. In Hannover leben nur 6,3 Prozent der Studenten in einem geförderten Wohnheim, landesweit steht diese preisgünstige Wohnform 9,4 Prozent der Studenten zur Verfügung. „Wir brauchen dringend mehr öffentlich geförderte Studentenwohnheime“, betont Hoffmann. Aktuell warteten gut 2200 junge Menschen in Hannover auf einen Wohnheimplatz.

Die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung hat seit ihrer Gründung 1972 rund 34 Millionen Euro ausgezahlt, davon flossen 18 Millionen nach Hannover. „Wir begleiten Projekte nachhaltig“, verspricht Stiftungsvorstand Prof. Burkhard Huch. So hat die Stiftung der Stadt 2008 das Alten- und Pflegeheim Klaus-Bahlsen-Haus in Bothfeld finanziert, jetzt soll das Gebäude mithilfe der Stiftung aufgestockt werden. Auf nachhaltige Hilfe dürfe auch das Studentenwerk bauen.
Hoffmann dankte der Region, die in Hannover und Garbsen weitere Wohnheime fördert. „Wir wollen, dass junge Leute hier ihre Zukunft suchen. Es wäre schön, wenn sie sich wohlfühlen und bleiben“, sagt Regionspräsident Hauke Jagau. Ein schönes Wohnheim ist der erste Schritt.     

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