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Das Üstra-Gebäude steht leer

Sanierung Das Üstra-Gebäude steht leer

Die Üstra kann nach dem Jahreswechsel mit dem seit Längerem geplanten Umbau ihrer Unternehmenszentrale am Hohen Ufer beginnen. „Das Gebäude steht leer. Wir sind mit rund 200 Mitarbeitern in gemietete Büroräume an der Georgstraße gezogen“, erklärt Üstra-Sprecher Udo Iwannek.

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Die Unternehmenszentrale der Üstra wurde von Dieter Oesterlen entworfen und wird demnächst saniert.

Quelle: Frank Wilde

Hannover. Gleich nebenan sitzen die Beschäftigten der Regiobus.

Der markante, vor mehr als 50 Jahren von Architekt Dieter Oesterlen entworfene Bau am Westrand der City sollte eigentlich schon vor zwei Jahren saniert werden, weil etwa Brandschutz, Heizung und Raumaufteilung nicht mehr modernen Standards entsprechen. Dann hatte sich jedoch der Denkmalschutz eingeschaltet. Sein Augenmerk galt dem Gebäudeinneren und hier explizit den markanten, holzvertäfelten Flurwänden. Der nach längerem Hin und Her gefundene Kompromiss sieht vor, dass eine von fünf Etagen im laut Denkmalschutz „Oesterlen-typischen Baustil“ erhalten bleibt.

Nach Angaben der Üstra verteuert sich der Umbau wegen der entstandenen Zeitverzögerungen und den zwischenzeitlich gestiegenen Baupreisen um 2 Millionen Euro auf nunmehr 15,5 Millionen Euro. Mit der Sanierung wird sich die Stadtansicht am Hohen Ufer nicht ändern, weil die Fassade erhalten bleibt. Allerdings will sich das Unternehmen dem Publikum öffnen. Im Erdgeschoss plant es ein Bistro zur Leineseite hin sowie in Absprache mit der Redaktion des Fahrgastfernsehens einen Veranstaltungsraum. Läuft alles nach Plan, rechnet die Üstra mit einer Bauzeit von rund 18 Monaten. Für die zwischenzeitliche Büromiete muss sie weitere rund 2 Millionen Euro ausgeben und diese auch selbst bezahlen. Den eigentlichen Umbau finanziert die Region Hannover über den Defizitausgleich, den es dem Verkehrsunternehmen leistet.

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