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Das ist Pfingsten in Hannover los

Ausgehtipps Das ist Pfingsten in Hannover los

Am Wochenende ist Eurovision Song Contest - der wird beim Christopher Street Day sogar auf Großbildleinwand vor der Oper übertragen. Doch das ist längst nicht alles: Bierfest, Zirkus, Gartenfestival - wir verraten Ihnen, was Pfingsten in Hannover los ist.

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Quelle: Archive/Montage

Für Leib und Kehle

Am Pfingstwochenende kommen Freunde des Gerstensafts in der Stadt auf ihre Kosten: Das vierte hannoversche Bierfest rund um die Marktkirche hat 340 Sorten Bier im Angebot. Los geht es am Freitag um 17 Uhr, Sonnabend um 14 Uhr und Sonntag um 12 Uhr.

Christopher Street Day und Public Viewing

Mit einem bunten Zug durch die Innenstadt beginnt der Christopher Street Day in Hannover am Sonnabend um 14 Uhr. Nach politischen Reden und Musik folgt um 21 Uhr das ESC-Public-Viewing vor der Oper. Am Sonntag geht es von 15 Uhr an auf dem Opernplatz weiter, unter anderem mit einer Talkrunde zum Thema „Visionen für queeres Leben“ und viel Musik.

Die Drachenboote sind los

Seit Wochen trainieren sie - jetzt wird es ernst für die Mannschaften beim großen Drachenbootfestival. Sonnabend geht es um 9 Uhr los, bis 13 Uhr sowie von 15 bis 18 Uhr werden die Rennen über 250 Meter ausgetragen, am Pfingstsonntag geht es dann über 250 und 500 Meter. Am Montag schließlich stehen die langen Distanzen, 2000 und 4000 Meter, an. Nach getaner Arbeit geht es am Sonnabend und Sonntag mit den Siegerehrungen und anschließender Party in der Swiss Life Hall weiter. Weitere Informationen unter www.hannover-dragonboatraces.de.

Frankreich liegt in Herrenhausen

Weck den Franzosen in dir – an diesem Wochenende ist eine besonders gute Gelegenheit. Das 17. Gartenfestival im Georgengarten in Herrenhausen hat sich nämlich vorgenommen, „ein französisches Fest“ zu feiern. Am Freitag geht es los, es wird kulinarisch französisch zugehen, aber auch eine kleine Automobilparade aus dem Nachbarland wird am Leibniz-Tempel Aufstellung nehmen. Natürlich gibt es auch Pflanzen, wie es sich für ein Gartenfest gehört. Insgesamt 150 Aussteller wollen den Besuchern bis zum 16. Mai eine gute Zeit unter freiem Himmel bieten. Das Gartenfestival hat täglich von täglich von 10 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen 11, ermäßigt 7 Euro. Für Kinder bis zwölf Jahre ist der Eintritt frei. Weitere Informationen gibt es unter www.gartenfestivals.de.

Protest! Protest!

Die Songtitel sind vielversprechend: „Die Wahrheit ist bitter“, „Systemflüchtling“, „Leiharbeit“ oder „Gierschmann“. Beim hannoverschen Protestsong-Contest am Freitag um 19 Uhr im Pavillon am Raschplatz soll es „lebendig, kräftig und scharf“ zugehen. Ausgeschrieben haben den Wettbewerb das Straßenmagazin Asphalt und die Hanns-Lilje-Stiftung. Eine prominent besetzte Jury hat aus 29 eingesandten Beiträgen neun Lieder herausgepickt, über die das Publikum nun entscheiden darf. Während die Stimmen ausgezählt werden, treten die Wingenfelders in Trio-Besetzung an. Und den einen oder anderen Protestsong haben die Brüder bestimmt auch im Angebot.

Endspurt für Charles Knie

Letztes Wochenende für die Zwei- und Vierbeiner des Zirkus Charles Knie auf dem Schützenplatz. Trapezkünstler, Clowns und Schlangenmenschen auf der menschlichen Seite, Kamele, Robben und Pferde auf der tierischen. Es ist eine ziemlich nostalgische, mit modernen Licht- und Soundelementen aufgebrezelte Show, mit der dieser Zirkus die Tradition pflegt. Doch wenn Keulenjonglage oder Trampolinkunst so feurig dargeboten wird wie hier, hat es einfach kein Verfallsdatum. Bis zum Dienstag nach Pfingsten gibt es Vorstellungen, abends nur noch am Freitag und Sonnabend. Tickets gibt es für Erwachsene ab 15 und für Kinder bis 14 Jahre ab 10 Euro.

92 Menschen und 90 Tieren heißt der Zirkus Charles Knie dabei. Am Mittwochabend feierte der Zirkus mit seinem neuen Programm „Euphorie“ am Schützenplatz Premiere.

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Ein Wohnraum für die Helden

Ohne sie wäre die hannoversche Musikszene halb so bunt: Die Wohnraumhelden Christof Stein-Schneider und Fabian Schulz spielen am Sonnabend in Linden auf, sind also nicht nur Pflichtprogramm für Fans des gepflegten Unterhaltungspunks mit lokalem Einschlag, sondern auch eine gute Alternative für ESC-Muffel. Das kuschelige Lux am Schwarzen Bären ist der richtige Wohnraum für die Helden. Um 20 Uhr geht es los. Tickets kosten 17,20 Euro.

Opernorchester unterstützt Syrienhilfe

Es geht in erster Linie darum, zu helfen: Das Niedersächsische Staatsorchester gibt am Pfingstmontag um 11 Uhr im Opernhaus ein Benefizkonzert zugunsten des Vereins Syrienhilfe e. V., der vor Ort und in den angrenzenden Staaten Flüchtlingen Hilfe zur Selbsthilfe leistet und sich auch um Waisenkinder kümmert. Zu hören gibt es für das Publikum am Montag einige „Blockbuster“ von Beethoven, Dvorak und Schubert. Dirigiert wird das Hilfskonzert von insgesamt drei Dirigenten, unter anderem steht auch die scheidende Generalmusikdirektorin der Staatsoper, Karen Kamensek, am Pult. Die Initiative für die Aktion kam vom Opernorchester selbst. Karten gibt es ab 25 Euro.

Simon Phillips im Jazz-Club

Er ist einer der ganz großen Schlagzeuger, und zwar übergreifend in Rock, Pop, Fusion und Jazz. Simon Phillips war Mitglied von Toto, spielte mit Mick Jagger und den Who, ging mit Michael Schenker auf Tour und spielte unzählige Alben mit unzähligen Weltstars ein. Kein Wunder, in seinem Metier ist er selbst einer. Am Sonnabend um 20.30 Uhr wird er mit der Formation Protocol im Jazz-Club auf dem Lindener Berg spielen. Ernest Tibbs, Steve Weingart und Andy Timmons werden Phillips unterstützen, ihr aktuelles Album gilt als eines der besten Jazzrock-Veröffentlichungen des Jahres. Anfragen für Restkarten oder Rückläufer unter www.jazz-club.de. Tickets kosten 20 Euro.

Einmannorchester gegen Poetry-Slammerin

Die Kabarett-Bundesliga ist eine gute Möglichkeit, an einem Abend mehrere Künstler kennenzulernen, die man nicht unbedingt auf dem Zettel hatte. Eine gewisse Klasse bringen alle Ligamitglieder mit, jeweils zwei treten bundesweit pro Abend gegeneinander an, das Publikum entscheidet am Ende, wer die Bundesligapartie gewinnt. Am Sonnabend treffen in der hannoverschen Spielstätte, dem Theater am Küchengarten, Andy Sauerwein und Sarah Bosetti aufeinander. Er gilt als ironisches Einmannorchester, sie ist deutsche Vizemeisterin im Poetry-Slam. Er spricht über Nachhaltigkeit, Ernährung und Smartphones, sie über Frauen und Ferienbegräbnisse. Klingt nach einem furiosen Duell, es könnte eine schwierige Entscheidung für das Publikum werden. Los geht es am Küchengarten um 20 Uhr. Karten gibt es für 21 Euro.

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