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Das ist am Wochenende in Hannover los

a-ha, Antiquitäten, Faust Das ist am Wochenende in Hannover los

Das Konzert der norwegischen Popband a-ha, die Antikmesse in Herrenhausen, das Jubiläum vom Faust, das Kirschblütenfest im Hiroshima-Hain und noch vieles mehr – das ist am Wochenende in Hannover los.

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Achtzigerjahre-Helden: Magne Furuholmen (von links), Morten Harket und Pål Waaktaar-Savoy kommen in die Tui-Arena.

Quelle: Britta Pedersen/Archiv

a-ha tritt in der Tui-Arena auf

So, wie in Hannover das Abfallunternehmen gerufen wird, nennen die Norweger ihre erfolgreichste Popband: a-ha. „Take on me“ möchte vielleicht manch ein Müllwagen rufen, wenn seine Hydraulik ächzend eine Tonne nach der anderen hochhievt. Doch trotz aller Namensähnlichkeit: Völlig unwahrscheinlich wäre, dass Hannovers Aha an einem Konzertabend von mehr als 11.000 Besuchern in der Tui-Arena frenetisch gefeiert wird. Am Sonntag werden die drei Norweger das wohl schaffen - und wer dabei sein will, kann sich noch Karten sichern.

Die 1982 gegründete Band von Morten Harket (Gesang), Pål Waaktaar-Savoy (Gitarre) und Magne Furuholmen (Tasten) hatte sich zwar 2010 aufgelöst, aber 2015 festgestellt, dass der Ruhm ohne den eingängigen Bandnamen doch ziemlich schnell abebbt. Und so touren sie jetzt wieder - nicht nur mit „Hunting High and Low“ oder „Dark is the Night“, sondern auch mit einigen neuen Titeln. 13 Konzerte sind auf der aktuellen Tournee allein in Deutschland angesetzt.

Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Stehplatzkarten gibt es ab 65 Euro, Sitzplätze bis 82,30 Euro. Für Versand ist es zu spät, aber in den HAZ-Ticketshops in der City und allen HAZ-Geschäftsstellen sind Karten erhältlich.

Antikmesse in Herrenhausen

Hannovers Kunst- und Antiquitätenmesse kehrt in die Galerie Herrenhausen zurück – unter neuem Namen und mit leicht verändertem Konzept zwar, dafür aber mit frischem Schwung. Von Freitag bis Sonntag bieten etwa 30 Aussteller Historisches, Antikes und Schönes feil. Und auch diesmal sind die Experten der NDR-Sendung „Lieb & Teuer“ dabei und bieten kostenlos Schätzungen von Erb- und Liebhaberstücken an.

Jahrzehntelang gehörte die Kunst- und Antiquitätenmesse zum festen Jahres­repertoire in Herrenhausen, bis die Tradi­tion 2014 mangels Interesse brach. Ausrichter-Firma TexStyle aus Neuss fand zuletzt nur noch 17 Anbieter, die mitmachen wollten. 2015 war Herrenhausen also ohne Antikmesse, 2016 wagte ein Händlerverbund unter der Regie von Stefan Brenske von der Brenske-Gallery München das Konzept neu, aber im Hardenbergschen Haus. Jetzt ist es dem Messeveranstalter Mendelssohn aus Mölln zu verdanken, dass die stilvolle Messe – diesmal unter dem Namen Art-Fair – in „Deutschlands schönste Messehallen“ zurückkehrt: das barocke Galeriegebäude mit seinem fresken-
geschützten Festsaal und das ebenso denkmalgeschützte, moderne Arne-Jacobsen-Foyer sind wieder Veranstaltungsorte.

Geöffnet bis Sonntag von 11 bis 19 Uhr (Sonntag bis 18 Uhr). Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. Wer eine Expertise von den „Lieb & Teuer“-Experten für seine Erb- und Liebhaberstücke wünscht, kann sich heute bis 18 Uhr kostenlos unter der Rufnummer 0 80 00 63 75 55 anmelden. Es sind nur noch wenige Termine für Uhren, Nautica sowie Asiatica frei. Die Termine anderer Kategorien wie Porzellan oder Gemälde sind ausgebucht.

25 Jahre Faust

Das Lindener Kulturzentrum Faust ist in dieser Woche 25 Jahre alt geworden. Wenn das kein Grund für eine Party ist! Am Sonnabend feiern die Faustianer sich selbst mit einem „All Areas“-Programm – und laden zum Mitfeiern ein.
60er-Jahre-Halle: Drei Punkrock-Konzerte steigen ab 20 Uhr. Mit Chefdenker aus Köln, den Abstürzenden Brieftauben aus Hannover und Egotronic aus Hamburg.  Ab 18.30 Uhr wird es im Biergarten Gretchen entspannt mit der Band Hello Piedpiper aus Köln und Songwriter Matze Rossi aus Schweinfurt. Verschiedene Kurzfilme über das Gelände werden im Wechsel von 15 bis 19.30 Uhr im Mephisto gezeigt. Poetry-Slam, Improvisationstheater und Piano-Punk von Sölter/Kirleis und anderes gibt es ab 17.30 Uhr in der Warenannahme. Die Tickets kosten 10 Euro im Vorverkauf und 13 Euro an der Tageskasse.

Kirschblütenfest 
im Hiroshima-Hain

Es soll sonnig werden an diesem Sonntag, zwar nicht warm, aber trocken. Dann kommen die weiß-rosa leuchtenden Kirschbaumblüten in dem kleinen Gedenkwald hinter dem Kinderkrankenhaus Auf der Bult ganz besonders schön zur Geltung. Das Kulturbüro feiert mit zahlreichen Vereinen das Kirschblütenfest im Hiroshima-Hain – in Japan eine jahrhundertealte Tradition, in Hannover ein Anlass zum Gedenken an das Leid, das der erste Atombombenabwurf der Menschheit über die geschätzt 110 000 Opfer in der japanischen Stadt gebracht hat. 110 Bäume wurden in dem Hain gepflanzt, nachdem Hannover vor gut 20 Jahren als eine der wenigen Städte weltweit die Städtepartnerschaft mit Hiroshima zuerkannt wurde.

Auch wenn der Anlass traurig ist: Das Kirschblütenfest ist (wenn es nicht regnet) eigentlich immer sehr fröhlich. Auf dem Programm stehen japanische Kampfkunst, ein Hochstelzen-Walkact, Kalligrafie, japanische Teezeremonie, Origami, Musik, japanische Spezialitäten, Manga- und Comic-Präsentationen und einiges mehr. Es beteiligen sich unter anderem die Deutsch-Japanische Gesellschaft Hannover Chado-Kai, der Deutsch-Japanische Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima, das Hiroshima-Bündnis, der Judo-Club Sakura, die Kampfkunstschule Shindo Hannover, die Kunstschule Galerie Spielraum sowie Hiroyo Nakamoto, offizielle Kulturbotschafterin der Stadt Hiroshima. Beginn ist am Sonntag um 14 Uhr, der Eintritt ist frei.

Rund 800 Besucher kamen zum Kirschblütenfest auf der Alten Bult, und das, obwohl der Kirschkronen-Bewuchs noch recht kahl aussieht.

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Historisches mit Bussen und Straßenbahnen

Dieses Wochenende wird ein Fest für Fans alter Busse und Bahnen! Am Sonnabend sind fünf Oldtimer-Straßenbahnen im Üstra-Streckennetz unterwegs, und am Sonntag gibt es im Straßenbahnmuseum Sehnde-Wehmingen ein großes Omnibus-treffen. Die Straßenbahnfahrten starten zwischen 11.30 und 16 Uhr mit je fünf Fahrten von den Betriebshöfen Bothfeld, Döhren und Leinhausen. Die Mitfahrt ist kostenlos, allerdings werden Spenden eingeworben für den Kauf eines TW 601. Im Straßenbahnmuseum (Hohen
felser Straße) werden zahlreiche historische Omnibusse gezeigt. Eine Rundfahrt kostet 3 Euro. Wer will, kann für 22 Euro sogar selbst fahren, das allerdings nur auf dem großen Gelände. Der Eintritt kostet 7,50 Euro, es gibt Ermäßigungen. Geöffnet ist am Sonntag von 11 bis 17 Uhr, auch die normale Ausstellung ist zu sehen.

Goldbach-Variationen als "bewusstseinserweiternde Erfahrung"

Kennen dürfte man Jacques Palminger durch die irrsinnigen Telefonstreiche als Hans Fuchs zusammen mit seinen Studio-Braun-Kollegen Rocko Schamoni und Heinz Strunk. Nun bringt er gemeinsam mit dem Jazzmusiker Lieven Brunckhorst „Goldberg für alle!“ auf die Cumberlandsche Bühne. Bach hatte seine Goldberg-Variationen angeblich für den namensgebenden Cembalisten als Aufheiterung für schlaflose Nächten komponiert. Palminger macht daraus nun eine „bewusstseinserweiterende Erfahrung“: „Lernen Sie, Ihre innere Katze zu streicheln und Ihre Leber zur Sonne zu drehen!“, lädt Palminger selbst zu diesem Abend ein. Am Sonnabend ab 20 Uhr gibt es eine konzertante Séance mit heilenden Frequenzen, Musik auf Flöte, Klavier und Saxofon. Es dürfte überraschend werden. Und witzig. Kostenpunkt: 22,50 Euro.

Fledermausführung 
und Pflanzentauschbörse

Bereits für den Freitagabend lädt der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) zu einer Fledermausführung im Hermann-Löns-Park ein. Sie startet um 20 Uhr in Kleefeld, man muss sich jedoch während der Bürozeiten im städtischen Fachbereich Umwelt- und Stadtgrün anmelden: (05  11) 16 84 38 01. Beobachtet werden Abend- und Wasserfledermäuse, die jetzt nach dem Winterschlaf wieder aktiv sind. Die Führungen werden von den BUND-Mitgliedern Jens Andre und Matthias Feise geleitet. Am Sonnabend bietet der BUND beim Frühlingsfest der Jakobi-Kirchengemeinde seine Pflanzentauschbörse mit Informationen etwa zu Nisthilfen, zu Naturgartenanlage oder zu sogenannter dauerfruchtbarer Garten-
erde. Das Frühlingsfest dauert von 13 bis 17 Uhr in der Straße Großer Hillen 2, Kirchrode.

Besondere Konzerte in Ahlem und im Minchens

Ein Konzert mit Musik, die unter den Nazis verboten war, ein Konzert mit modernem Pop aus Israel – beide sind am Sonntag kurz hintereinander in Hannover zu hören. Das erste widmet sich ab 15 Uhr der „Entarteten Musik“: Elena Kondraschowa (Violine) und Stella Perevalova (Klavier) bringen in der Gedenkstätte Ahlem, Heisterbergallee 10, Musik zu Gehör, die unter den 
Nationalsozialisten als „undeutsch und 
artfremd“ abgestempelt war. Der Eintritt ist frei. Ab 20 Uhr spielt die israelische Popformation Soda Fabric in Minchens-Livemusic-Club an der Hildesheimer Straße 135. Mitveranstalter ist auch hier die Gedenkstätte, allerdings gemeinsam mit Radio Leinehertz. Der Eintritt ist frei.

Feiern im Kuppelsaal

Techhouse und Hip-Hop gibt’s beim Indoor-Festival „Der Sonne entgegen“ DJ-Größen wie Mobilee-Chefin Anja Schneider und Psaiko. Dino legen im Hannover Congress Centrum (HCC) auf.
Los geht es Samstag um 22 Uhr, der Eintritt kostet 25 Euro.

Wer Fernweh hat: Die Schüleraustauschmesse

Wer während der Schulzeit oder nach dem Schulabschluss eine Reisephase einlegen will, kann sich bei der Schüleraustauschmesse im Freizeitheim Vahrenwald am Sonnabend, 10 bis 16 Uhr, Vahrenwalder Straße 92, informieren. Verschiedene Anbieter informieren über Auslandsjahre, Au-Pair- oder Freiwilligendienste, Ferien- und Sommercamps, Work-and-Travel-Reisen sowie Praktika im Ausland. Ausrichter ist die gemeinnützige Stiftung Völkerverständigung, die den Besuchern eine kostenfreie Broschüre mit Werbematerial der verschiedenen Anbieter an die Hand geben will.

Grass in Kalkutta: Film und Vortrag in der VHS

Als Literaturnobelpreisträger Günter Grass vor genau einem Jahr starb, waren die Medien voll mit Berichten über sein Leben und sein Werk. Dass Grass ab 1975 häufig in Indien war und warum ihn die dortige Kultur und Lebensweise faszinierte, war aber kaum Thema. Am heutigen Freitag zeigt der hannoversche Grass-Kenner Hans Jürgen von Lengerke anlässlich des ersten Todestags von Grass (der am Mittwoch war) den 25-minütigen Dokumentarfilm „Howrah, Howrah“ von Till Passow. Vorher hält er einen Vortrag über den berühmten Schriftsteller, den er 1986 in Indien traf. Thema ist dabei auch die „Bengalen-Affäre“ von Grass, das von vielen kritisch kommentierte Werk „Zunge zeigen“ (1988). Beginn ist am Freitag um 19 Uhr in den neuen Räumen der Volkshochschule, Burgstraße 14, der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

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