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Aus der Stadt Das ist auf den Wirtschaftstagen im HCC los
Hannover Aus der Stadt Das ist auf den Wirtschaftstagen im HCC los
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00:17 17.06.2017
Oberbürgermeister Stefan Schostok und Birgit Feeß vom Verein Pro Hannover Region testen auf den Wirtschaftstagen Fitnessgeräte - allerdings ohne die dazugehörigen Virtual-Reality-Brillen. Quelle: Rainer Droese
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Hannover

Mit rund 100 Ausstellern, mehreren Hundert Besuchern sowie einem Dutzend Vorträgen zum Thema Digitalisierung haben am Mittwoch im HCC die Wirtschaftstage Hannover begonnen. Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) lobte in seiner Eröffnungsrede die Wahl des Schwerpunktthemas: „Wir befinden uns in einer digitalen Revolution, und natürlich betrifft das auch unsere lokalen Unternehmen“, sagte er.

Die zweitägige Veranstaltung findet in diesem Jahr mit einem neuen Konzept statt. Zu den Messeständen ist ein umfangreiches Kongressprogramm hinzugekommen. „Das ist nach zehn Jahren als regionale Messe eine neue Ära“, meinte Schostok.

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Mittelständler informieren sich auf den Wirtschaftstagen im Congress-Centrum über neue Technik- und Gesundheits-Trends. 

Die Wirtschaftstage richten sich nach wie vor an lokale mittelständische Unternehmen. Organisiert werden sie vom Firmennetzwerk Pro Hannover Region (PHR), dem HCC und der Agentur Festfabrik der Madsack Mediengruppe, zu der auch die HAZ gehört.

PHR-Geschäftsführerin Birgit Feeß betonte, dass 80 Prozent der Vortragenden aus der Region Hannover kommen: „Das zeigt, wie viel Know-how wir vor Ort haben“. Die meisten Besucher interessierten sich am Mittwoch jedoch für den Vortrag eines Berliners: Der Blogger Sascha Lobo berichtete von der „mobilen Revolution“ im Internet und deren Auswirkungen auf Unternehmen.

Lobo drängte sein Publikum, den technischen Wandel nicht zu verschlafen: „Der Mittelstand klöppelt das Bruttosozialprodukt mit Hand und Kopf zusammen, aber viele Firmen haben ihre Webseiten immer noch nicht für Smartphones optimiert“, sagte er. Dabei würden seit 2016 mehr Webseiten am Handy aufgerufen als am Computer.

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Hannover ist einer der wichtigsten Wirtschaftsstandorte in Niedersachsen. Das sind laut der IHK Hannover die größten Unternehmen aus der Stadt und Region.

Firmen dürften auch die „digitale Ungeduld“ der Nutzer nicht unterschätzen, warnte Lobo. Als Beispiel nannte er Überweisungen mit Apps wie „Snapcash“, bei denen man in einem Chat nur „$15“ tippen muss, um etwas zu bezahlen. „Die Berliner Sparkasse braucht aber von Donnerstag bis Montag, um Geld von meinem Girokonto auf meine Kreditkarte zu überweisen“, spottete der Blogger.

Der hannoversche Datenschutzexperte Peter Leppelt konzentrierte sich in seinem Vortrag auf eine Schattenseite der Digitalisierung. Wie Privatpersonen könnten Firmen schwer durchschauen, welche Daten ihre Geräte ins Ausland funken - zum Beispiel in die USA.

Am Donnerstag steht das Thema Gesundheit im Fokus, unter anderem mit Vorträgen über Gesundheitsmanagement und Betriebssport. Außerdem spricht dm-Gründer Götz Werner über „Führung in gelingenden Unternehmen“. Extremsportler Joey Kelly hält einen Vortrag zum Thema „No Limits - wie schaffe ich mein Ziel?“.

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