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Aus der Stadt Das ist beim Gartenfestival in Herrenhausen los
Hannover Aus der Stadt Das ist beim Gartenfestival in Herrenhausen los
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00:17 05.06.2017
Von Juliane Kaune
„Das macht sie widerstandsfähig“: Hans-Werner Dingel sagt, Rosen könnten auch mal schlechtes Wetter ab. Fotos: Thomas Quelle: Michael Thomas
Hannover

Eines muss Hans-Werner Dingel klarstellen: So empfindlich, wie viele denken, sind Rosen gar nicht. Auch eine ordentliche Brise können sie in der Regel gut vertragen. „Das macht sie widerstandsfähig“, erklärt der Fachmann. Direkt von der Küste kommen die blühenden Exemplare, die die Rosenschule Rainer Koopmann beim Gartenfestival Herrenhausen präsentiert, aber nicht. Gezüchtet werden sie im holsteinischen Pinneberg - dem größten Rosenanbaugebiet Deutschlands.

Bunte Blumen, schöne Düfte: Beim Gartenfestival in Herrenhausen gibt es viel zu entdecken.

„Dort haben wir besonders gute Böden“, erklärt Dingel. So gedeihen die edlen Blumen in vielen Farben und Größen - von der Zwergrose, die gerade mal einen halben Meter misst, bis zu den Rambler-Rosen, die bis zu 15 Meter in die Höhe schießen können. Diese Blütenriesen hat Dingel schon allein aus Transportgründen nicht mit in den Georgengarten gebracht. Doch die Auswahl an Farben und Düften ist groß; die Preisspanne reicht von 12 bis 25 Euro. Besonders gern schnuppert der Gärtner an Gertrude Jekyll. Die gleichnamige rosafarbene Rose riecht lieblich und dennoch sehr intensiv. „Und sie ist besonders winterhart“, betont Dingel. Gut zu wissen. Aber jetzt darf erst mal der Sommer kommen.

Gartenfestival Herrenhaus

Das Gartenfestival Herrenhausen läuft bis zum Pfingstmontag, 5. Juni. Geöffnet ist von 10 bis 19 Uhr. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 11, ermäßigt 7 Euro; die Wochenendkarte kostet 14 Euro. Kinder unter zwölf Jahren zahlen nichts. Heute ist Familientag mit ermäßigten Preisen.

Frische Fische für den Teich

Goldfische hat jeder. Wie wäre es mit einem Artgenossen aus Japan im Gartenteich? Shubunkin heißen die orange-weiß gestreiften Zierfische, die Udo Schwirkschlies für 3 Euro pro Stück anbietet. Der Werbetechniker aus Stadthagen hat die Firma Speedy-Fish gegründet. Die ist nicht nur auf Fische spezialisiert, sondern auch auf Pflanzen, die den Teich sauber halten – und im biologischen Gleichgewicht.

Teegenuss auf Ostfriesenart

300 Liter Tee trinkt jeder Ostfriese im Jahr – da können selbst die Engländer nicht mithalten, die es auf 200 Liter pro Kopf bringen. Kein Wunder, dass die Unesco Ostfrieslands Teekultur 2016 als Immaterielles Kulturerbe gekürt hat. Susanne Rüfereck vom hannoverschen Unternehmen Tea Time kennt viele Geschichten über das Getränk – und zelebriert in Herrenhausen eine echte ostfriesische Teezeremonie.

Luxus-Strandkorb als Hauptgewinn

Im Strandkorb haben es sich Barbara und Hans-Jürgen Pabst aus Peine bequem gemacht. Das Luxusmodell aus Teakholz verkauft die Bad Pyrmonter Firma Rinelli für 3550 Euro. Doch das Exemplar, das Ehepaar Pabst getestet hat, gibt es umsonst – als Hauptgewinn der Festival-Verlosung. Pfingstmontag steht fest, wer Glück hatte.

Dekorative Rundungen

Die drallen Damen, die Hans Hänsel mit in den Georgengarten gebracht hat, lassen sich gern in Bademode fotografieren. Doch seine Frau Barbara ist nicht eifersüchtig – sie hat die Deko-Figuren aus einer speziellen Holzmasse geformt und bemalt. Ein aufwendiges Prozedere, das seinen Preis hat: 280 bis 600 Euro kostet eine Dick-Madame der gleichnamigen Firma aus Rheine.

Sylter Strandgut fürs Wohnzimmer

Strandspaziergänge auf Sylt sind für Boris Janssen nicht nur Erholung. Er ist immer auch auf der Suche nach Arbeitsmaterial: Die Wohnaccessoires, die er anfertigt, sind aus Treibholz, das an die Inselküste geschwemmt wurde. Daraus macht der Chef von Dünenstrauss dann Lampen, Bilderrahmen, Kerzenhalter, Garderobenhaken oder Türschilder. Unikate mit Charakter, die mal für 29,90 Euro, mal für 129,90 Euro oder mehr zu haben sind. Und sie sind nur echt mit dem Brandsiegel von Bo, wie Janssen auf Sylt von allen genannt wird.

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