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Aus der Stadt Das ist die Shopping Queen von Hannover
Hannover Aus der Stadt Das ist die Shopping Queen von Hannover
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00:15 30.05.2016
„Ohne Mila hätte ich die Woche nicht durchgestanden“: Shopping Queen Alexandra (42) (links) mit Shoppingbegleitung Mila (46).  Quelle: Huber
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Frau Doric, 1000 Euro Preisgeld hat Ihnen der Sieg bei „Shopping Queen“ eingebracht – was machen Sie damit?
Meiner Shoppingbegleitung Mila Dominguez habe ich etwas Schönes gekauft. Was ich mit dem Rest mache, weiß ich noch nicht.

Sie haben nicht zum ersten Mal gewonnen: Unter anderem waren Sie Miss Hannover, Miss Helmstedt und Miss Niedersachsen. Sie modeln und betreiben seit 23 Jahren ein Tanzstudio an der Wunstorfer Straße. Hat Ihre Show-Erfahrung zu Ihrem Sieg beigetragen?

Beim Finale nannte mich Guido ein „Showtier“ und meinte, ich sähe aus wie ein Schlagerstar. Das hat mich natürlich gefreut. Ich unterhalte sehr gerne und lache oft über mich. Das ist einfach meine Art.

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Von links: Ramona, Violetta, Denise, Doro und Alexandra kämpfen diese Woche um den Titel "Shopping Queen von Hannover" für die gleichnamige Doku-Soap auf dem Sender Vox.

Die Dreharbeiten fanden Anfang März statt – war es da nicht schwer, etwas im „Ethno-Look“ zu finden?
Und ob! Es war nicht nur kalt, in den Geschäften gab es auch nur wenig Sommerliches. Außerdem wusste ich erst nicht so recht, was unter „Ethno-Look“ gemeint ist. Ich hatte zwar schon gehört, dass das im Trend sei, aber eine Vorstellung von einem konkreten Outfit hatte ich nicht.

Das Kleid, mit dem Sie gewonnen haben, war dann aber doch ganz passend…
Ich freue mich auch schon darauf, es bald tragen zu können. Allein dafür hat sich „Shopping Queen“ gelohnt.

Wie liefen die Dreharbeiten ab? Hat das „Shopping Queen“-Team Anweisungen gegeben oder konnten Sie frei agieren?
Vieles mussten wir mehrmals drehen. Den Gang zum „Shopping Queen“-Bus oder wenn Mila und ich in den Läden etwas von der Stange genommen haben. Allein die Vorstellung bei mir zu Hause hat ewig gedauert. Und das ging nicht nur an einem Tag so. Wir waren ja fünf Kandidatinnen: Jeden Tag drehten wir von morgens 8 Uhr bis abends 22 Uhr. Das war anstrengend, aber auch aufregend.

Während Ihrer Shoppingtour lagen Sie zwischenzeitlich vor Erschöpfung auf dem Boden. Sind vier Stunden wirklich so knapp für ein komplettes Outfit?
Eigentlich gar nicht. In vier Stunden könnte ich in Ruhe shoppen und auch noch etwas essen gehen. Da wir aber vieles noch mal drehen mussten – und das auch von der Zeit abging – wurde es schnell sehr stressig.

Hätten Sie den Tag auch ohne Shoppingbegleitung geschafft?
Auf keinen Fall. Ich hätte auch die gesamte Woche nicht durchgestanden ohne Mila. Mila war nicht nur an meinem Drehtag dabei und hat die anderen vier Kandidatinnen mit Tortilla versorgt, sie hat auch jeden Abend angerufen und mich aufgebaut. Das war unsere Woche, wir haben das gemeinsam geschafft.

Frau Dominguez, Kretschmer ist ja bekannt für seinen direkten, manchmal schrägen Humor. So spielt er in der Sendung auf Ihre spanische Herkunft an, in dem er Spanisch spricht. Fanden Sie das angebracht?
Als ich mich von Alexandra verabschiedet habe, hat Guido gesagt: „Muchas gracias, hija mía, amiga mía, mi corazón.“ (deutsch: Vielen Dank, meine Tochter, meine Freundin, mein Herz) Guido lebt ja zum Teil in Spanien und das hört man: Er hat die Worte mit einem schönen, spanischen Akzent ausgesprochen. Das hat mich sehr gefreut, ich fühlte mich geschmeichelt.

Und wie war „Guido“ so in echt, Frau Doric?
Einfach umwerfend. Das Finale fand zwei Wochen nach den Dreharbeiten in Berlin statt. Die anderen Kandidatinnen und ich mussten uns in einer Reihe auf dem Laufsteg der „Shopping Queen“-Kulisse aufstellen und dann kam er um die Ecke. Ich habe ihn sofort ins Herz geschlossen. Als er mich dann auch noch umarmt und gesagt hat: „Du liegst gut in der Hand“, da musste ich an meinen Tanzpartner Andreas denken. Das sagt er auch immer zu mir. Ein toller Mensch, der Guido.

War der Auftritt bei „Shopping Queen“ etwas Einmaliges für Sie?
Guido sucht ja zum Ende eines Jahres immer die „Shopping Queen des Jahres“, da wäre ich sehr gerne dabei. Und eine eigene Comedy-Show könnte ich mir auch vorstellen, am liebsten zusammen mit Mila. Sie ist einfach eine unglaublich gute Managerin und Freundin. 

Interview: Melanie Huber

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