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Das lesen prominente Hannoveraner gerade

Welttag des Buches Das lesen prominente Hannoveraner gerade

Am Sonntag ist wieder der Welttag des Buches: Wir haben prominente Hannoveraner nach ihrem Lieblingsbuch gefragt. Vom Kinderbuch über den Thriller bis hin zur Biographie ist alles dabei.

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Quelle: Symbolbild

„Girl on the Train": Packend bis zum Schluss

Mein Lieblingsbuch ist „Girl on the Train“ von Paula Hawkins. Ich glaube, ich habe noch nie an einem Buch so geklebt wie an diesem. Wirklich jede freie Minute wurde gelesen und als das Ende näher kam, wurde ich fast traurig, da ich nicht wollte, dass die Geschichte schon zuende ist. Das Buch ist packend und verleitet einen schnell dazu zu grübeln, wie das Ende wohl sein mag.

Lina Larissa Strahl, 
Schauspielerin und Singer-Songwriterin

 

"The Circle": Lektüre mit Sogwirkung

Im letzten Urlaub habe ich „Der Circle“ von Dave Eggers ziemlich schnell gelesen. Das Buch hat auf mich eine Sogwirkung entwickelt. Geblendet vom Glanz des ganz großen „Social-Media-Players“, der in diesem Buch statt Facebook eben „Circle“ heißt, wird die Protagonistin der Geschichte immer mehr vom Leben im sozialen Netzwerk möglichst ausschließlich für ihren Arbeitgeber beherrscht – und bekommt arge Probleme im realen Leben. Immer wieder bei zu viel Internetnutzung denke ich an das Buch zurück: „Ich müsste mal was ändern ...“

Desimo, Zauberer und Entertainer

 

"Der Kuss der Spinnenfrau": Eine sehr berührende Geschichte

Mein Lieblingsbuch ist „Der Kuss der Spinnenfrau“ von Manuel Puig. Die Geschichte spielt in Argentinien zur Zeit der Pinochet-Diktatur. Zwei Männer sind in einer Zelle eingesperrt, der eine Revolutionär, der andere, weil er homosexuelle Kontakte zu Minderjährigen hatte. Vom Charakter könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Beide lernen voneinander, opfern sich füreinander auf. Hat mich sehr berührt, die Liebe, die die beiden entwickelt haben und die Bereitschaft, zum Schutz des anderen hohe Risiken in Kauf zu nehmen.

Rita Maria Rzyski, Bildungsdezernentin Stadt Hannover

 

„Der lange Weg zur Freiheit“: Eine beeindruckende Persönlichkeit

Mein Lieblingsbuch ist die Autobiografie von Nelson Mandela „Der lange Weg zur Freiheit“. Eine sehr bewegende Geschichte zu einer beeindruckenden Persönlichkeit.

Andre Breitenreiter, 
96-Trainer

 

"The ONE Thing": Konzentration auf das Wesentliche

Mein Lieblingsbuch ist „The ONE Thing“ von Gary Keller, weil es verdeutlicht, wie wichtig es ist, sich besonders in der heutigen Zeit auf das Wesentliche, das Eine, zu konzentrieren, und wie man es findet (Bard Press).

Prof. Jessica Burgner-Kahrs, Robotikforscherin

 

Drei Bücher: Zum Lachen und zum Weinen

Meine derzeitigen Lieblingsbücher sind: Candide von Voltaire, Brüder von Yu Hua und Herr der Krähen von Ngugi wa Thiong’o. Alle drei verfügen über bestes satirisches Potenzial, jedes auf seine Weise. Zum Lachen und zum Weinen.

Michael Klügl, 
Intendant der Staatsoper Hannover

 

„Im Meer schwimmen Krokodile“: Wahre Geschichte einer Flucht

Mein Lieblingsbuch ist „Im Meer schwimmen Krokodile“ von Fabio Geda. Es ist die wahre Geschichte von Enaiatollah Akbari, der von seiner Mutter mit zehn Jahren aus Afghanistan geschmuggelt wurde, damit er nicht ein Opfer der Taliban werde. Er bringt sich allein durch; flieht mit anderen Kindern und Jugendlichen nach Turin. Sein „Kompass“ sind drei Regeln, die ihm seine Mutter mitgegeben hat: Nimm keine Drogen, greife nicht zu Waffen und stiehl nicht. Er überlebt trotz extremer Strapazen. Nach acht Jahren telefoniert er das erste Mal mit seiner Mutter. Es ist ein poetisches und politisches Buch, eine unglaubliche und leider alltägliche Geschichte.

Hanna Kreisel-Liebermann, 
Marktkirchenpastorin

 

"Risiko": Wie wir Risiken völlig falsch einschätzen

Aktuell ist mein Lieblingsbuch „Risiko“ von Gerd Gigerenzer, einem Kollegen von der Max-Planck-Gesellschaft. Es geht um die Diskrepanz zwischen unserem gefühlten Risikoverständnis und der tatsächlichen Gefahr. Ich finde es sehr erhellend zu sehen, wie wir Menschen Risiken völlig falsch einschätzen. Ein Beispiel: Nach den Anschlägen mit Flugzeugen auf das World Trade Center sind die Amerikaner aus Angst vor dem Fliegen aufs Auto umgestiegen. Die Zahl der Menschen, die deshalb bei Autounfällen ums Leben kam, liegt weit höher als die Anzahl der Opfer der Anschläge.

Prof. Karsten Danzmann, 
Direktor am Albert-Einstein-Institut

 

"Momo": Zeit ist etwas Wertvolles

Mein Lieblingsbuch ist „Momo“ von Michael Ende (Thienemann-Verlag), weil mich dieses Buch sowohl als Kind als auch später noch mal als Erwachsene nachhaltig beeindruckt hat. Ich mag die liebevoll gezeichneten Charaktere, die weibliche Heldin und die Message, dass Zeit etwas sehr Wertvolles ist, mit dem wir gut haushalten sollten, die wir aber auch gerne mal verschwenden dürfen. Man sollte sowieso viel mehr Kinderbücher später noch einmal lesen!

Ninia Binias, 
Moderatorin und Poetry-Slammerin

 

Millennium-Trilogie: Spannend und atemberaubend

Mein Lieblingsbuch ist die Millennium-Trilogie „Verblendung, Verdammnis, Vergebung“ von Stieg Larsson, weil es spannend und atemberaubend geschrieben ist. Es gibt kein Loskommen, wer einmal die Millennium-Trilogie in den Händen hat, legt sie nicht wieder weg.

Martin Argendorf, 
Präsident der Lindener Narren

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